Zwei US-Unternehmen erhalten Förderungen in Höhe von 1 Mio. US-Dollar für die Entwicklung eines neuen 3D-Drucksystems. Der neue 3D-Drucker soll u.a. Material und Farbe im laufenden Betrieb wechseln können, ohne die Produktion pausieren zu müssen. Außerdem sieht das Konzept weitere interessante Features vor.

Die öffentlich-private Partnerschaft FlexTech Alliance hat sich dem Wachstum der Elektronikindustrie gewidmet und seinen Fokus auf 3D-Druck gesetzt. Im Zuge dieser Allianz erhielten jetzt die beiden Unternehmen NovaCentrix und nScrypt Förderungen von insgesamt 1.291 Millionen US-Dollar. Das Geld soll beiden Unternehmen dazu dienen ein neues 3D-Drucksystem für die Herstellung komplexer, funktionaler 3D-Objekte zu entwickeln. Ein neues System für 3D-Druck dürfte für Unternehmen aus der 3D-Druck-Industrie interessant sein.

Schaltung in Bauteil aus 3D-Drucker einfügen
Bei nscrypt werden Schaltungen und andere elektrische Komponenten vollautomatisiert in 3D-gedruckte Teile integriert (Screenshot © Youtube; Benutzer: ahanktcd).

Das Unternehmen nScrypt mit Sitz in Orlando (USA) hat sich auf die Mikro-Dosiertechnik für Electronic Packaging und 3D-Druck spezialisiert. Der Schwerpunkt von NovaCentrix liegt bei der Herstellung gedruckter Elektronik. Zusammen werden sie ein neues System für den 3D-Druck mit integrierten Hybridschaltungen auf 3D-Objekten entwickeln. Das Gerät soll über einen Fused Deposition Extruder (FDE), einer Pick-and-Place-Einheit , drei Mikro-Dosierpumpen und einem photonischen Aushärtungs-Tool verfügen.

Nach bisheriger Theorie soll der neue 3D-Drucker dazu in der Lage sein zwischen Materialien zu wechseln ohne pausieren zu müssen. Selbiges gilt für den Farbwechsel. Wenn das Gerät fertig ist, kann es von Ingenieuren dazu verwendet werden  Antennen, Sensoren oder Handyschaltungen zu fertigen. Das US Army Research Laboratory ist ein Partner der FlexTech Alliance und zeigte als eines der ersten Institutionen starkes Interesse an der innovativen 3D-Drucktechnologie.

Weitere Beispiele zu Förderungen für 3D-Druck-Unternehmen

Auch wenn der 3D-Druck schon auf eine langjährige Dasein zurückblicken kann, befindet er sich in einer Entwicklungsphase wie nie zu vor, wie Zahlen verschiedener Marktforschungsunternehmen belegen. Förderungen für technologische Weiterentwicklungen und Innovationen stellen dabei ein wichtigen Indikator dar. So erhielt erst im September diesen Jahres die 3D-Drucker-Start-up-Branche von New York eine Zusage der Stadt für eine Förderung in Höhe von 10 Mio. UD-Dollar.

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