US-Staat New York investiert in 3D-Druck:

New Yorker 3D-Druck-Szene erhält 10 Millionen US-Dollar Förderung

Der Gouverneur von New York, Andrew Cuomo, hat beschlossen, 10 Millionen US-Dollar in die Entwicklung von 3D-Druck in New York zu investieren. Die zusätzlichen Millionen sollen es zum einen Startups ermöglichen ihre innovativen Ideen schnell in erfolgreiche Unternehmen umzuwandeln sowie etablierten 3D-Druckunternehmen aus New York weiteren Antrieb für Wachstum geben. Deutschland aufgepasst,hier kannst du was lernen!

Clayton Hauck for BBDO/GE
Andrew Cuomo, Gouverneu von New York, zum Programm „NYSUNY 2020“ und 3D-Druck (Foto © Clayton Hauck für BBDO/GE, from 3dprint.com).

Im Rahmen des NYSUNY 2020 Grant-Programm, welches das Wirtschaftswachstum des Staates New York und des Umlandes stärken soll, wird der 3D-Druck mit einer Summe von 10 Millionen US-Dollar gefördert. Vor drei Jahren wurde das Programm von der der State University of New York (SUNY) und dem Büro des New Yorker Gouverneurs Andrew Cuomo mit einem Umfang von 140 Millionen US-Dollar gestartet.

Neben der Wirtschaft sollen auch die Akademiker in den öffentlichen Universitäten und Fachhochschulen gestärkt werden. Nun kündigte New Yorks Gouverneur Andrew Cuomo eine weitere Fördersumme von 55 Millionen US-Dollar für fünf verschiedene innovative Projekte zur wirtschaftlichen Entwicklung an. Es handelt sich um die dritte Finanzierungsrunde für das NYSUNY 2020 Grant Programm.

Dafür werden die 10 Mio. US-Dollar eingesetzt

Der Betrag von 10 Millionen US-Dollar für den 3D-Druck soll einen Engineering Innovation Hub schaffen. Dieser Hub (dt. Zentrum, Mittelpunkt, Knotenpunkt) soll Platz für Lehr- und Forschungsarbeiten auf dem Campus der SUNY New Platz Universität bieten. Zugleich soll die Knappheit an Maschinenbau-Ingenieuren in der Region bewältigt und neue Unternehmen bezüglich Büro-, und Laborflächen gefördert werden.

Die 3D-Druck-Startups sollen bei der Finanzierung ihrer Büros bzw. Labors eine entsprechende Unterstützung erhalten. In seiner Ankündigung berichtet Cuomo, dass Firmen aus dem Advanced Manufacturing, 3D-Druck und diesem verwandter Sektoren an einer Zusammenarbeit und einem zusätzlichen Sitz am Campus interessiert seien. Der Engineering Innovation Hub dürfte seiner Ansicht nach spannende Synergien durch die Partnerschaft mit Volkshochschulen erzeugen, weil zudem für interessierte Unternehmen aber auch Privatpersonen Kurse zum privaten und kommerziellen Einsatz von 3D-Drucktechnik angeboten werden könnten.

Die 10 Millionen US-Dollar werden außerdem teilweise für den Aufbau eines neuen 20.000 Quadratmeter umfassenden Innovationszentrums verwendet, weil dies einen positiven wirtschaftlichen Effekt von 75 Millionen US-Dollar zur Folge hätte, so die Kalkulation von Gouverneur Cuomo. Es würden 195 Vollzeit-Arbeitsplätze geschaffen und 300 Ingenieure in der Mid-Hudson-Region könnten ihren Abschluss in einem Zeitraum von 10 Jahren vollziehen und damit nachhaltig New York zur technologischen Hochburg für 3D-Druck heranwachsen lassen.

Und Deutschland?

Die Möglichkeiten des 3D-Drucks haben Gouverneur Cuomo und andere Staatsbeamte offenbar erkannt. Sie wollen den Staat New York zu einer der innovativsten Regionen für die 3D-Drucktechnologie weltweit entwickeln. In Deutschland findet der 3D-Druck in den Schulen und Universitäten nur sehr langsam Einzug.

Volkshochschulen bieten zwar allmählich erste Einsteigerkurse zum 3D-Druck und auch einige andere positive Beispiele in Deutschland zeigen (z.B. lehrt die Fachoberschule Konz zur neuen 3D-Drucktechnik und eine Gemeinschaftsschule in Tönning setzt erstmals 3D-Drucker ein), dass der 3D-Druck zunehmend an Bedeutung gewinnt, eine direkte staatliche Förderung auf Bundesebene für den Einsatz von 3D-Druckern im Unterricht oder der Bildung im Allgemeinen gibt es bislang aber nicht.

So wendeten sich erst kürzlich Schüler des Braunschweiger Willhelm-Gymnasiums mit einem Schüleraufruf über die Online-Crowdfunding-Plattform StartNext an die Öffentlichkeit, mit der Bitte, ihnen für die Lehre einen 3D-Drucker anzuschaffen. Die Schule selbst hatte dafür kein Geld zur Verfügung-

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