Am Universitätsklinikum Münster wurde gestern, am 19. Februar, ein innovatives 3D-Center offiziell in Betrieb genommen, das in seiner Art einzigartig in Deutschland ist. Ausgestattet mit zwei hochmodernen 3D-Druckern, markiert das Zentrum einen bedeutenden Fortschritt in der medizinischen Behandlung und Forschung, insbesondere in der Orthopädie.

Innovation im Dienste der Medizin

3D-Druck medizinisches Herzmodell an der Uniklinik Münster zur Unterstützung von Operationen
Ein 3D-gedrucktes Herzmodell, wie es für die präzise Planung von chirurgischen Eingriffen an der Uniklinik Münster verwendet werden könnte. Hierdurch können Ärzte komplexe Operationen simulieren und optimieren, was durch die jüngste Einweihung des 3D-Centers ermöglicht wird. (Symbolbild)

Das 3D-Center stellt den Ärztinnen und Ärzten der Orthopädie neuartige Möglichkeiten zur Verfügung. Mit Hilfe der 3D-Drucker können individuell angepasste medizinische Hilfsmittel wie Plastikschablonen für die exakte Positionierung von Schrauben bei Knochenbrüchen oder maßgeschneiderte Schienen hergestellt werden. Darüber hinaus ermöglicht die Technologie das Vor-Ort-Drucken von maßstabsgetreuen Modellen menschlicher Knochenstrukturen, wie zum Beispiel der Wirbelsäule. Diese Modelle dienen nicht nur Forschungszwecken, sondern sind auch für Chirurgen eine wertvolle Unterstützung bei der Vorbereitung und Durchführung von Operationen.

PD Dr. Dr. Martin Schulze, der Leiter des Centers, betont in einem Artikel von „Antenne Münster“ die Bedeutung der neuen Technologie für die chirurgische Präzision und Patientensicherheit. Die Möglichkeit, die Modelle während der Operationen zur Überprüfung der Arbeitsschritte zu nutzen, erlaubt ein hochpräzises und minimalinvasives Vorgehen.

Eine kostspielige, aber wertvolle Investition

Die Errichtung des 3D-Centers war mit Kosten von rund einer Million Euro verbunden, die hauptsächlich durch das EU-Programm „REACT“ und entsprechende Fördergelder finanziert wurden. Die Vorbereitungen für die Implementierung der beiden 3D-Drucker begannen bereits vor zwei Jahren. Im Sommer des Vorjahres erreichte das Projekt mit der Lieferung und Installation der 1,4 Tonnen schweren Geräte einen Höhepunkt. Die Herausforderungen bei den Umbauarbeiten und die Notwendigkeit, Teile der Fassade zu entfernen, verdeutlichen den erheblichen Aufwand, der für die Einrichtung des Zentrums betrieben wurde.

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