Alpine Advanced Materials aus den USA gibt bekannt, dass es das Rapid Prototyping Molding nutzt, um die Geschwindigkeit bei der Herstellung komplexer Spritzgussteile zu erhöhen. Gleichzeitig werden dabei Kosten deutlich reduziert. Zum Einsatz kommt dabei die Freiform-Spritzguss-Technologie von AddiFab und ein 3D-Drucker von Nexa3D.

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In einer Pressemitteilung berichtet das Unternehmen für Verbundwerkstoffe, Alpine Advanced Materials, über die Einführung von Rapid Prototyping Molding mit Harzen von Addifab und dem 3D-Druck von Nexa3D. Dadurch kann das Unternehmen komplexe Spritzgussteile schneller und kostengünstiger als Standard-Stahlformen liefern.

Die schnellere Herstellungslösung für Werkzeuge bietet funktionsfähige und testbare Teile zu einem Bruchteil der Kosten. Alpine Advanced Materials setzt auf die Freiform-Spritzguss-Technologie von AddiFab. Das dänische Unternehmen AddiFab hat für die Erhöhung der Verfügbarkeit seiner Technologie im Vorjahr 5,27 Mio. Euro in einer Finanzierungsrunde erhalten.

David Brantner, Chief Executive Officer von Alpine Advanced Materials, sagte:

„Die Kunden, mit denen wir zusammenarbeiten und deren Teile verschiedene Zertifizierungen erfüllen müssen – unter anderem UL, FAA und MIL-Spec – brauchen ein ‚echtes‘ Teil, das sie gegen ihre realen Herausforderungen testen können. RPM erleichtert dies, indem es testbare Teile schnell in den Einsatz bringt. Denken Sie an Unternehmen, die sich um Aufträge für das Militär oder die Luft– und Raumfahrt bewerben. Es ist aussagekräftig, Daten zu haben, die belegen, ob Ihre Komponenten tatsächlich funktionieren.“

Rapid Prototyping Molding bei Alpine Advanced Materials

Teile, die mit Spritzguss entstehen, bieten die gewünschte Form und Funktion, benötigen jedoch eine hohe Investition in Werkzeuge. Werden Teile mit einem 3D-Drucker gedruckt, können sie diese Form mittlerweile weitestgehend erreichen, aber sind in der mechanischen Leistung begrenzt. Mit dem Rapid Prototyping Molding entstehen Komponenten auf Produktionsniveau zu relativ niedrigen Kosten, die für Tests in kleinen Stückzahlen geeignet sind.

Produktdesigner können durch Rapid Prototyping Molding ein Teil vollständig testen, bevor sie sich für eine Stahlform entscheiden. Diese Methode ermöglicht außerdem Entwurfsiterationen, durch die das Testen dynamischer wird. Kunden können zum Beispiel eine Werkzeughohlraum-Spritzgussform mit 3D-Druck herstellen. Dabei handelt es sich um ein Negativ des konstruierten Teils, dessen Prototyp mit der deutlich günstigeren Form hergestellt werden kann. Die Form wird anschließend nach der Produktion aufgelöst. Es entsteht ein Prototyp mit der Faserausrichtung für Festigkeit und ohne Probleme mit der Oberflächenbeschaffenheit des 3D-Drucks.

Beispiel für komplexes Spritzgussteil
Das RPM Freeform Injection Moulding von Alpine Advanced Materials liefert komplexe Spritzgussteile schneller und kostengünstiger als bei Verwendung von Standard-Stahlformen (im Bild: Beispiel für komplexes Spritzgussteil)(Bild © Alpine Advanced Materials).

Stimmen der Beteiligten

Carsten Jarfelt, Chief Commercial Officer von Addifab in den USA, erklärte:

„Die Designfreiheit, die Alpine ihren Kunden jetzt mit Addifab Freeform Injection Moulding bieten kann, ebnet den Weg für eine schnellere, kostengünstigere und umweltfreundlichere Produktentwicklung. Unsere Technologie unterstützt die Produktentwicklung mit wirtschaftlichen Prototypwerkzeugen, spart durchschnittlich 85 % des Preises für eine erste funktionale Komponente und kann sie schneller als je zuvor herstellen.“

Branter ergänzte:

„Eines der größten Hindernisse bei der Umstellung auf fortschrittliche Materialien sind die erheblichen Kosten und der Zeitaufwand, die zum Testen tatsächlicher Teile erforderlich sind. Allzu oft stoppt die Aussicht, für einen Prototyp zu bezahlen, der Zehntausende von Dollar kosten wird, die Innovation in ihren Bahnen. Mit RPM ermöglichen wir unseren Kunden aus den Bereichen Luft- und Raumfahrt, Verteidigung, unbemannte Luftfahrzeuge und Outdoor, die Leistungsfähigkeit neuer Materialien und Designtechnologien für erheblich weniger Zeit und Geld einfacher zu nutzen.“

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