Der US-amerikanische Automobilhersteller Ford hat mit „Javier“ einen Roboter auf Rädern im Einsatz, der die in der Fabrik eingesetzten 3D-Drucker bedient. Das Unternehmen zeigt sich über die Steigerung der Effizienz und die sinkenden Kosten bei der Produktion kundenspezifischer Produkte mit Javier und den 3D-Druckern vom Hersteller Carbon sehr zufrieden.

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Im Advanced Manufacturing Center von Ford gibt es laut einem Artikel einen innovativen Roboter auf Rädern. Er trägt den Namen „Javier“ und hat die Aufgabe, die 3D-Drucker völlig selbstständig zu bedienen. Autonome Prozesse ermöglichen es den 3D-Druckern, dass sie ohne menschliches Eingreifen kontinuierlich produzieren. Das erhöht den Durchsatz und senkt die Kosten für individuell gedruckte Produkte.

Einsatz vom Roboter Javier

Javier ist ein sehr guter Mitarbeiter. Er ist immer pünktlich, ist präzise in seinen Bewegungen und beschäftigt sich den ganzen Tag mit den 3D-Druckern. Eine kurze Pause benötigt er auch, nämlich dann, wenn er seine Batterien aufladen muss. So wird der Einsatz von Javier bei Ford in dem oben genannten Artikel beschrieben.

Javier mit 3D-Drucker von Carbon
Javier (im Bild bei Carbon-3D-Drucker) ist ein wichtiger Mitarbeiter bei Ford, der Effizienz und Kostensenkung mit sich bringt (Bild © Ford).

Ford schätzt außerdem die große Genauigkeit, die Javier mit sich bringt. Es nutzte sein Feedback, um Fehlermargen stark zu reduzieren. Diese Methode würde sich auch für die zahlreichen anderen Roboter im Unternehmen anwenden lassen. Die Effizienz steigt und die Kosten sinken.

Javier ist in der Lage, mit den 3D-Druckern von Ford zu kommunizieren. Er benötigt kein Kamera-Vision-System, um zu sehen. Das innovative Ford-Kommunikationssystem schafft es, dass verschiedene Ausrüstungsteile verschiedener Anbieter „die gleiche Sprache sprechen“ und sich gegenseitig ständig Feedback senden. Diese Art der Kommunikation macht den Prozess erst möglich.

Dank Javier können die 3D-Drucker bei Ford die ganze Nacht hindurch arbeiten, selbst wenn kein menschlicher Mitarbeiter mehr im Haus ist. Ford hat so zum Beispiel kundenspezifische Kleinserienteile wie eine Bremsleitungshalterung für den mit Performance Package ausgestatteten Mustang Shelby GT500 hergestellt. Der gesamte Prozess ist zwar autonom, doch der Bediener muss sich darum kümmern, 3D-Designs auf den Drucker zu laden und Maschinen zu warten.

Jason Ryska, Director of Global Manufacturing Technology Development, sagt:

„Dieses neue Verfahren hat die Fähigkeit, die Art und Weise zu verändern, wie wir Robotik in unseren Fertigungsanlagen einsetzen. Dies ermöglicht Ford nicht nur, seinen 3D-Druckerbetrieb zu skalieren, sondern erstreckt sich auch auf andere Aspekte unserer Herstellungsprozesse. Diese Technologie wird es uns ermöglichen, die Ausrüstung zu vereinfachen und am Fließband noch flexibler zu sein.“

Weitere Beiträge zum Thema erhalten Sie auf unserer Themenseite „3D-Druck in der Automobilindustrie“ und im 3D-grenzenlos Magazin-Newsletter (hier abonnieren).

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