Die Inhaber von GT-Moto, Sofi Tsingos und ihr Vater, sind leidenschaftliche Motorradfahrer. Sie bauen diese auch selber und verkaufen jährlich eines für einen guten Zweck. Damit sie etwas mehr Zeit und Geld sparen und so auch mehr Geld für den Erlös zusammenkommt, suchten sie eine Einsparmethode. Dabei entdeckten sie den 3D-Druck. Heute sind die 3D-Drucker ein wesentlicher Bestandteil in den Fertigungshallen von GT-Moto.

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GT Moto LogoGT-Moto hatte ein Problem, das viele haben, die etwas herstellen. Wenig Zeit, wenig Geld, hohe Ansprüche an Qualität und Prozesse. Erfüllen konnte diese Anforderungen scheinbar die Additive Fertigung, der 3D-Druck also. Wie es in dem unten verlinkten Video heißt, profitiert der  Hersteller für individuelle Motorradbauteile und spart Zeit und Geld bei der Herstellung von kundenspezifischen Teilen. Auf die Idee, den 3D-Druck genauer unter die Lupe zu nehmen, kamen sie aufgrund ihrer jährlichen Tradition, ein individuelles Motorrad für einen guten Zweck zu bauen und den Erlös nach dessen Verkauf zu spenden.

„Als wir zum ersten Mal einen 3D-Drucker sahen und feststellten, dass wir einen auf unseren Schreibtisch stellen und einfach ein Teil entwerfen und produzieren konnten, wussten wir, dass es das war“, erklärte Sofi Tsingos.

Tsingos kaufte ihrem Modellierer und Designer Ross Freehling zu Weihnachten einen Robo R1+ 3D-Drucker vom Hersteller Robot 3D. Der 3D-Drucker löste das Problem, dass für den Bau gekaufte Outsourcing-Teile nicht mit ihren Designs zusammenpassten. Mit dem 3D-Drucker konnten sie drucken, was sie benötigten und im Bedarfsfall den Druck auch wiederholen bis er perfekt war. Es war ein großes Zeitersparnis, denn so mussten sie nicht mehr wochenlang auf einzelne Bauteile warten.

Sofi Tsingos, GT Moto
Sofi Tsingos, leidenschaftliche Motorradfahrerin und Miteigentümerin von GT-Moto (Bild © GT-Moto).

„Der 3D-Druck macht es wirklich einfach, Ideen aufzunehmen und sie innerhalb weniger Stunden zu einem physischen Produkt zu machen, das auf das Motorrad gebracht werden kann“, erklärt Tsingos.

Die Möglichkeiten mit 3D-Druckern individuelle Motorradteile herzustellen überzeugte die Unternehmensführung. Wo sie früher mit herkömmlicher CNC-Methode Kosten zwischen 500 und 1000 Dollar hatten, kostete sie der 3D-Druck nur noch zwischen einem und 25 Dollar, heißt es weiter. War ein Bauteil nicht passend, verloren sie drei bis vier Wochen an Zeit bis es von einem externe Dienstleister individuell hergestellt und geliefert wurde. Mit dem 3D-Druck konnten sie innerhalb weniger Stunden etwas Neues drucken, die Fertigung findet in den eigene Produktionshallen statt.

3D-Druck im Büro eines Motorradherstellers
Einer der ROBO 3D-Drucker hat einen prominenten Platz im Büro der Geschäftsführung bei GT-Moto (Bild © Screenshot: 3D-grenzenlos Magazin; Videoquelle: Youtube/ROBO 3D).

GT-MOTO ist nur ein weiteres Beispiel für den Einsatz von 3D-Druckern bei der Herstellung von Motorrädern. Im Jahr 2017 stellte Lacarma ein personalisierbares Elektromotorrad aus dem 3D-Drucker vor. Ebenso wie GT-Moto hat der italienische Automobilhersteller XEV ein Zeitersparnis als Hintergedanken, als sie über die Entwicklung ihres 3D-gedrucktes Elektroautos LSEV nachgedacht haben. Und auch der Werkzeughersteller Black & Decker konnte seine Herstellungskosten, Vorlaufzeiten und Gewicht hergestellter Produkte massiv reduzieren unter Verwendung von 3D-Druck für die Herstellung einzelner Produkte, wie erst kürzlich eine Fallstudie zeigte.

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