Neue Fertigungsstätte in Florida: ATI Inc. hat von Bechtel Plant Machinery Inc. (BPMI) einen Vertrag erhalten, um speziell entwickelte Teile für das US Naval Nuclear Propulsion Program zu produzieren. Für diesen Vertrag plant ATI die Einrichtung einer spezialisierten Einrichtung für additive Fertigung nahe Fort Lauderdale, Florida. Das berichtet ATI in einer Pressemitteilung.
Erweiterung der bisherigen Möglichkeiten

Mit diesem Schritt erweitert ATI seine bisherigen Fähigkeiten und bringt als weltweiter Produzent von Hochleistungsmaterialien seine Expertise in die additive Fertigung für Luft- und Raumfahrt sowie Verteidigung ein. Das Produktportfolio von ATI Additive Manufacturing wird moderne Großformat-Metall-3D-Drucker, Wärmebehandlung, Zerspanung sowie Inspektionskapazitäten in einer gesicherten Anlage umfassen.
Zusammenführung von Expertisen
Die neue Betriebseinheit kombiniert das Fachwissen von ATI Forged Products, bekannt für die Herstellung missionkritischer Schmiedeteile, mit der Pulverlegierungsführung von ATI Specialty Materials. Kim Fields, Präsidentin und COO von ATI, betonte:
„Mit dieser Anlage wird ATI seine Fähigkeit maximieren, fortschrittliche additiv hergestellte Materialien und Komponenten zu liefern, die die Verteidigungsindustrie weiterbringen.“
Es wird erwartet, dass die Einrichtung Mitte 2024 ihren Betrieb aufnimmt.
Vorteile und Perspektiven der additiven Fertigung
Barb Staniscia, Präsidentin und General Manager von BPMI, stellte fest:
„Additive Fertigung bietet unserem Programm enorme Vorteile, darunter die Beschleunigung des Schiffbaus, verbesserte Einsatzbereitschaft, Kostenreduktion und eine Steigerung der kriegerischen Fähigkeiten.“
Laut ihr treibt die metallische additive Fertigung notwendige Verbesserungen in Bezug auf Lieferzeit, Design und Leistung für die US-Marine voran.
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