Patent eingereicht:

Boeing plant die Fertigung künstlicher Eiszapfen mit dem 3D-Drucker

Künstliche Eiszapfen werden beim Prüfen der Sicherheit von Flugzeugen eingesetzt. Diese will Boeing zukünftig mit einem 3D-Drucker fertigen lassen. Dafür reichte der Flugzeughersteller jetzt ein Patent ein.

Logo BoeingDer US-Flugzeughersteller Boeing ist schon länger im 3D-Druck aktiv und beantragte nun ein Patent zur additiven Fertigung künstlicher Eiszapfen. Die künstlichen Eiszapfen werden mit einem 3D-Drucker hergestellt und sollen dazu dienen, die Vereisung von Flugzeugen besser zu simulieren. Bislang wurden die Eiszapfen in einem aufwändigen traditionellen Herstellungsverfahren gefertigt und anschließend am Flugzeug befestigt.

Der Umstieg auf 3D-Druck der Eiszapfen soll Boeing zufolge Kosten einsparen und die Auswahl der Eiszapfen-Typen erweitern. Wie bislang sollen die künstlichen Eiszapfen aus Metallen, Kunststoffen oder Verbundstoffen bestehen. Im Triebwerksbau setzt Boeing bereits den 3D-Druck ein, indem bestimmte Komponenten gedruckt statt im Gussverfahren hergestellt werden.

Die Eisbildung an der Außenhülle von Flugzeugen zählt zu den bekannten Gefahren in der Luftfahrt, weshalb die Vereisung in aufwändigen Prüfverfahren simuliert und getestet werden muss. Das Flugzeug wird im Rahmen des Prüfverfahrens mit künstlichen Eiszapfen versehen und geflogen. Nach dem erfolgreichen Abschluss des Prüfverfahrens erfolgt die Zulassung des Flugzeugs für den Regelbetrieb.

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