Laut einem Bericht setzt die Bundeswehr in Afghanistan einen 3D-Drucker ein. Der FDM-3D-Drucker druckt zum Beispiel Einsätze für Kotflügel, die häufiger kaputt gehen und es dann schnellen Bedarf an diesen Bauteilen gibt. Der 3D-Drucker hilft vor Ort, diesen Bedarf in beliebigen Umfang zu decken. An dem Projekt ist das Wehrwissenschaftliches Institut für Werk- und Betriebsstoffe in Erding (WIWeB) beteiligt.

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Ein 3D-Drucker groß wie drei Kühlschränke und mit Kunststoff als Druckmaterial befindet sich für die Bundeswehr in Afghanistan im Einsatz. Das berichtet Merkur.de. Gedruckt werden die Einsätze von Kotflügeln, die manchmal kaputt und es schnellen Bedarf gibt. Das Pilotprojekt wird von  einem Forscherteam des Wehrwissenschaftlichen Instituts für Werk- und Betriebsstoffe (Wiweb) in Erding bei München betreut. Geleitet wird das Wiweb vom neuen Direktor Wolfgang Kreuzer. Im Februar 2017 berichteten wir über die Bundeswehr, die die Verwendung von 3D-Druckern in Afghanistan prüfte.

Im Pressegespräch erklärte er laut Merkur.de, der 3D-Druck sei eine von drei großen Zukunftsthemen bei der Bundeswehrausrüstung und für diesen Arbeitsbereich entstand 2017 im Wiweb ein eigenes Forschungszentrum. Die Soldaten werden in Erding für den Einsatz am 3D-Drucker geschult, hierbei übernehme das Wiweb die Online-Störungsüberwachung und sei für die Lieferung der 3D-Baupläne verantwortlich.

Dr. Wolfgang Kreuzer mit 3D-Drucker
Wiweb-Direktor Dr. Wolfgang Kreuzer zeigt stolz den FDM-3D-Drucker im Labor seines Unternehmens (Bild © ta/merkur.de).

Die zwei weiteren Forschungsfelder sind die Alternative Energieversorgung und smarte Textilien. Wolfgang Kreuzer beschrieb ein weiteres Szenario für Einsatzkleidung und zwar personalisierte Ausrüstungsgegenstände wie etwa Einlegesohlen basierend auf den Daten von Fuß-Scans.

Die Schwerpunkte des Wiweb im Forschungsbereich liegen auch bei Verbundwerkstoffen, Leichtbau, der Sicherheit von Betriebsstoffen und der Materialentwicklung für Textilien von Tarnung bis Tragekomfort. Im Rahmen seiner Antrittsrede lobte Kreuzer die Standortfaktoren Erdings für die 220 Angestellten und der promovierte Ingenieur sagte, die Richtschnur sei, den Soldaten die beste Ausrüstung zur Verfügung zu stellen.

In einem Forschungsprojekt der Bundeswehr entwerfen Wissenschaftler mit Photogrammetrie an nur einem Tag das 3D-gedruckte Modell einer ganzen Stadt, wovon Teile mit einem 3D-Drucker bei Bedarf ausgedruckt werden können. Die Bundeswehr ist bei weitem nicht die einzige Streitkraft die sich die 3D-Drucktechnologie zu Nutze macht. Auf unserer Themenseite finden Sie über 30 weitere Beispiele für den Einsatz von 3D-Druckern beim Militär.

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