
75 3D-gedruckte Teile in der Corvette C8.R

Im Januar wurden zwei Corvette C8.Rs auf dem 24-Stunden-Rennen in Daytona vorgestellt, die über 75 Teile aus dem 3D-Drucker verfügen. In sieben Rennen fuhren die C8.Rs bald 13.000 Kilometer. Sie hatten dabei 3D-gedruckte Teile wie Öltanks, Tankeinlässe und -kappen, klimatisierte Kühlboxen und integrierte Trinksysteme für den Fahrer, Halterungen für die Servopumpe und Baugruppen für Scheinwerfer. 50 Teile wurden direkt bei General Motors entworfen und hergestellt. Bei den Rennen gelang es Corvette Racing, fünfmal den ersten Platz zu erreichen.
97.000 Kilometer mit dem Indy V6

97.000 Kilometer legte der Indy V6 von Chevrolet mit einer Abgasanlage aus dem 3D-Drucker bei der Texas Motor Speedway in Fort Worth seit Juni 2020 zurück. Beim Silverado-Offroad-Geländewagen werden einfache Teile wie ein Bauteil für den hinteren Stoßdämpfer mit kohlefaserverstärktem Kunststoff in 3D gedruckt. Sechs Rennen und 1.450 Kilometer später waren die 3D-gedruckten Teile immer noch einwandfrei.
Für die NASCAR Cup-Serie 2020 setzte Chevrolet Motorsport auf den Camaro ZL1 1LE, dessen Aerodynamik im Vergleich zum Vorgängermodell deutlich verbessert wurde. Über 500 3D-gedruckten Prototypenteilen verwendeten General Motors zum Testen.
Audley Brown, GM-Direktor für Werkstofftechnik, additive Konstruktion und Fertigung, sagt:
„Durch die Verwendung von 3D-gedruckten Teilen demonstriert Chevrolet Motorsports die vielen Vorteile der additiven Fertigung, einschließlich Fertigungseffizienz, Massenreduzierung, Teilekonsolidierung, Kreativität und Kosteneinsparungen. 3D-gedruckte Teile können gegossenen oder gefrästen Bauteilen die gleiche Festigkeit und Haltbarkeit bieten, was für die Produktentwicklung und das Design von entscheidender Bedeutung ist.“






