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Islamischer Staat: Künstler und Aktivisten wollen Bauwerke vor IS mit 3D-Druck retten

Die Non-Profit-Organisation „CyArk“ nutzt das 3D-Scannen, 3D-Modellieren und den 3D-Druck zur Sicherung des Kulturerbes. Mit dem Ziel „The 500“ sollen auch Kulturstätten in Syrien vor der Zerstörung des Islamischen Staates gerettet werden.

Weltweit sind Künstler, Unternehmen, Museen und Aktivisten in einem Netzwerk organisiert, welches in den US-Medien als „Digital Monuments Men“ bezeichnet wird. Das Ziel dieser „Digital Monuments Men“ ist es, historische Bauwerke vor der Zerstörung des Islamischen Staates (IS) zu retten. Eine dieser Organisationen ist „CryArk“ und arbeitet auf NonProfit-Basis an dem Ziel „The 500“ – Die Sicherung von 500 Kulturstätten in 5 Jahren.

Palmyra Syrien

Palmyra Stätte in Syrien (© Urheber: kent0344 / 123RF Lizenzfreie Bilder).

In einem Zeitraum von fünf Jahren möchte CryArk weltweit 500 Kulturstätten einscannen und als 3D-Modell im Netz präsentieren. Das Brandenburger Tor und das antike Korinth in Griechenland konnten schon erfolgreich eingescannt werden, während es in Krisengebieten, zerfallenden Staaten und Autokratien schwieriger wird. Aber auch dafür gibt es bereits laufende Projekte.

Der 3D-Druck der Kulturstätten soll die Bauwerke für die Menschheit kommenden Generationen bewahren, falls sie durch den IS oder andere menschliche- und Naturkatastrophen zerstört werden sollten. Der IS ist im Handel mit erbeuteten Kulturgut aktiv und ist die zweitgrößte Einnahmequelle nach dem Erdöl. Diese Einnahmequelle zu unterbinden ist ein schwieriges Unterfangen, weil der Schwarzmarkt für Artefakte undurchsichtig ist.

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