Dubai unternimmt innovative Schritte in Richtung einer nachhaltigeren Luftfahrtindustrie durch den Einsatz von 3D-Druck. Mit einer Investition von AED 20 Millionen wurde ein neues Zentrum, das Paradigm 3D-Druckzentrum in Jebel Ali, ins Leben gerufen. Dieses hat das Ziel, leichtere Ersatzteile für Flugzeuge mit Hilfe der additiven Fertigung herzustellen, was eine direkte Antwort auf den Umweltfußabdruck der Luftfahrtindustrie ist, der etwa 3% der globalen CO2-Emissionen ausmacht. Das berichtet „pro pakistani“.
Fokus auf Nachhaltigkeit

Während die Branche noch an der Entwicklung von Elektroflugzeugen arbeitet, bietet der 3D-Druck eine sofortige Möglichkeit, die Umweltauswirkungen zu reduzieren, indem die gegenwärtig genutzten Flugzeuge verbessert und gewartet werden. So könnten beispielsweise Flugzeugsitze, die bis zu 60% weniger wiegen, den Treibstoffverbrauch signifikant senken.
Produktion und Zielsetzung
Mit fortschrittlichen 3D-Druckern von Stratasys plant das Paradigm Zentrum, jährlich 2.000 Teile zu produzieren, mit dem langfristigen Ziel, die Produktion auf 20.000 Komponenten pro Jahr innerhalb eines Jahrzehnts zu steigern, heißt es in dem Bericht weiter. Die Bandbreite der hergestellten Teile reicht von Komponenten für Badezimmer an Bord bis hin zu Kühlsystemen. Alle 3D-gedruckten Teile entsprechen dabei den hohen Sicherheitsstandards der EASA Part 21G Luftfahrtvorschriften.
Dubai, als einer der weltweit wichtigsten Luftfahrtknotenpunkte, bietet strategische Vorteile. Es reduziert Verzögerungen durch den Import von Teilen und garantiert eine reibungslose Lieferkette.






