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3D-Druck in Österreich: Kurbel-Ladegerät ecoPower aus dem 3D-Drucker gewinnt klimaaktiv Maker-Challenge

Das Kurbel-Ladegerät ecoPower hat die erste österreichische klimaaktiv Maker-Challenge gewonnen. Entwickelt und gedruckt wurde das Gerät, mit dem sich Smartphones und andere USB-Geräte aufladen lassen, von der Österreichischen Gesellschaft für 3D-Druck.

klimaaktiv Maker Chellenge Logo

klimaaktiv Maker Challenge. (Bild: © BMFLUW/www.akitonixin.com)

Das Kurbelladegerät ecoPower besteht aus wiederverwendbaren und mit einem 3D-Drucker gedruckten Komponenten. Die Sieger bekamen am 3. Oktober 2016 auf einem Event des Umweltministeriums einen RepRap Austria xBot155 3D-Drucker überreicht.

Die klimaaktiv Maker-Challenge hatte die Aufgabe gestellt, Bauanleitungen (Instructables) für Projekte einzureichen, die mit den Themen Energie und Nachhaltigkeit, Re- und Upcycling, Mobilität oder Klimaschutz im Zusammenhang stehen. Alle Siegerprojekte werden veröffentlicht und können durch die Verwendung der Creative-Commons-Lizenz nachgebaut, optimiert oder angepasst werden.

Die Macher des Siegerprojekts „ecoPower“ wählten für ihren Generator den Computer als Rohstoffquelle. Mit alten Dioden, Transistoren, Kondensatoren, sowie Elektro- und Steppermotoren entstand ein Generator. Per 3D-Drucker wurden das Gehäuse, Zahnräder und eine Kurbel hergestellt.

Wenn der Nutzer kurbelt, wird über den USB-Port ein Smartphone oder externes Akku aufgeladen. Die Gesamtkosten beliefen sich auf 10,00 Euro. Die benötigten Werkzeuge sind in den Kosten natürlich nicht enthalten. Basiskenntnisse der Elektrotechnik sind zur Umsetzung der Bauanleitung erforderlich.

Ladegerät aus dem 3D-Drucker

Das Ladegerät ecoPower wurde mit dem 3-Druck-Verfahren hergestellt. (Bild: © Österreichische Gesellschaft für 3-Druck)

Weitere Projekte und Platzierungen

Der zweite Platz ging an das Projekt „Energylink – Solarkoffer“ von Walter Wiesmüller, der sich über eine Jahresmitgliedschaft im Happylab freuen konnte. Energylink ist ein Solarpanel zum mitnehmen, um unterwegs sein mobiles Gerät aufladen zu können. Auf dem dritten Platz landete der „Solar-Schneckenzaun“ von Matthias Humpeler, der Schnecken vom Zaun fernhalten soll. Er gewann wie die Maker des vierten und fünften Platzes einen Rasperry Pi 3 Mikrorechner.

Die vollständige Bauanleitung des „ecoPower“ kann hier als PDF heruntergeladen werden.

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