Das italienische PoliMi Dynamis PRC-Team setzt laut einer Pressemitteilung der RadiciGroup die additive Fertigung für die Entwicklung des einsitzigen Autonoma Rennwagens DP13 ein. Die RadiciGroup unterstützte das Team des Politecnico di Milano (PoliMi). Für eine optimale mechanische und ästhetische Leistung greifen sie auf das Filament der Marke Radilon Adline der RadiciGroup zurück, berichtet das Unternehmen auf seiner Website. Gemeinsam mit mehr als einhundert Ingenieur- und Designstudenten kümmerten sie sich um die Feinabstimmung des neuen Elektromodells 2022. Erstmals ist es auch für den autonomen Fahrmodus ausgelegt.

Prototyp eines Formel-SAE-Autos

Jahr für Jahr entwirft das Rennteam PoliMi Dynamis PRC einen neuen Prototypen eines Formel-SAE-Autos. Dieser nimmt anschließend an der internationalen Universitätsmeisterschaft für Ingenieurdesign teil. In den vergangenen beiden Saisonen wurde das Team als bestes Team aus Italien eingestuft und erzielte sehr gute Ergebnisse.

Mit dem Material der RadiciGroup druckte das Team eine Motorkabelhalterung und Klappenrippen für seinen Wagen. Die Stütze hält das Motorkabel in der richtigen Position. Bei scharfen Kurven wird sie sehr brüchig. Für das Verhalten und die Struktur des Carbon-Flügelprofils sind die Innenrippen wesentliche Komponenten. Die Zusammenarbeit mit dem offiziellen Vertreiber von 3D-Druck-Materialien der RadiciGroup, Ciano Shapes, ermöglichte den 3D-Druck kleiner Flügelprototypen. Für das Team waren dieser besonders wichtig, um bestimmte technische Bewertungen des Komponentendesigns vorzunehmen.

viele Menschen stehen um Rennwagen
Die RadiciGroup hat das Dynamis PRC Team beim 3D-Druck seines Formel-SAE-Autos (im Bild) unterstützt (Bild © RadiciGroup).

Verantwortliche über das Projekt

Angelo Radici, Präsident der RadiciGroup, sagte:

„Indem wir das PoliMi-Hochschulprojekt unterstützen, helfen wir jungen Studenten, die sich dafür einsetzen, ihr Studium und ihre außerschulischen Aktivitäten im Automobilsektor zu kombinieren. Bezüglich der Materialien und Anwendungen verfügt die RadiciGroup über eine große Kompetenz in diesem Bereich.“

Chiara Devasini, Projektleiterin für Marketing und Entwicklung bei RadiciGroup High Performance Polymers, sagte:

„Das PoliMi-Team kontaktierte uns, um zu sehen, ob wir sie mit unseren innovativen Materialien unterstützen könnten. Seit über 40 Jahren sind wir Teil der automobilen Lieferkette. Wir bieten unzählige Lösungen, die für anspruchsvolle technische Anforderungen entwickelt wurden, und haben uns in den letzten Jahren besonders auf die E-Mobilität konzentriert. Nach einer Reihe von Gesprächen über die Bedürfnisse der jungen Studenten für ihr neues Projekt dachten wir darüber nach, eines der Produkte unserer Radilon Adline-Reihe zu verwenden, die speziell für die additive Fertigung entwickelt wurden. Diese Filamente basieren auf speziellen Polymertypen, die fortschrittliche technische Eigenschaften wie mechanische, chemische und thermische Beständigkeit aufweisen.“

Ambra Suardi, F&E-Scouting und Projektleiterin für Konsumgüter bei RadiciGroup High Performance Polymers, erklärte:

„Die Komponenten des DP3-Autos mussten mit leistungsstarken und dennoch leichten Produkten entwickelt werden. Das geringe Gewicht des Autos ist eine grundlegende Anforderung, aber während der Entwicklung des Projekts haben wir festgestellt, dass sowohl die Motorkabelhalterung als auch die aerodynamischen Klappenrippen mechanisch beanspruchte Teile sind. Radilon Adline CS CF10 HP BK ist ein spezifisches Produkt für die additive Fertigung, das auf Polyamid basiert und mit Kohlenstofffasern verstärkt ist. Folglich ermöglicht die Dichte der Sorte die Entwicklung leichter und dennoch leistungsstarker Teile mit ausgezeichneter mechanischer Beständigkeit und Steifigkeit. Zudem zeichnet sich unser Radilon Adline CS CF10 HP BK durch eine gute Verarbeitbarkeit beim 3D-Druck aus.“

Roll-out 2022 (Video)

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