Etihad Engineering, verantwortlich für Wartung, Instandhaltung und Reparatur bei der Etihad Aviation Group, und der deutsche 3D-Drucker-Hersteller EOS GmbH haben gemeinsam in Abu Dhabi eine Fertigungsstätte für den 3D-Druck eröffnet. Damit sollen künftig leichtere Kabinenteile hergestellt werden. Gearbeitet wird unter anderem mit dem EOS P396 3D-Drucksystem. Eine Kooperation beider Unternehmen zur additiven Fertigung besteht seit einem Jahr.

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Etihad Engineering hat laut einer dem 3D-grenzenlos Magazin zugespielten Pressemitteilung, gemeinsam mit dem deutschen Anbieter von 3D-Drucktechnologie EOS, die erste Fertigungsstätte für 3D-Druck in den Vereinigten Arabischen Emiraten (VAE) in Betrieb genommen. Sie wurde bereits von der Europäischen Agentur für Flugsicherheit (EASA) für die Konstruktion und Produktion von Flugzeugteilen zugelassen.

Schnellere Produktion von Kabinenteilen

Mitarbeiter von EOS und Etihad Engineering bei der Eröffnung der Fertigungsstätte
In der Betriebsstätte, die auf dem internationalen Flughafen von Abu Dhabi am Gelände von Etihad Engineering befindet, werden mit dem 3D-Drucker EOS P396 anspruchsvolle und hochwertige Anwendungen hergestellt (Bild © Etihad Aviation Group).

Vor gut einem Jahr haben wir darüber berichtet, dass Etihad Engineering und EOS eine Partnerschaft eingehen, um den industriellen 3D-Druck voranzubringen. In der jetzt eröffneten Betriebsstätte, die auf dem internationalen Flughafen von Abu Dhabi am Gelände von Etihad Engineering befindet, werden unter anderem mit dem 3D-Drucker EOS P396 anspruchsvolle und hochwertige Anwendungen hergestellt. Der 3D-Drucker macht eine schnellere Produktion von Kabinenteilen mit geringerem Gewicht und mehr möglich.

Etihad Engineering möchte sein Angebot laufend erweitern. In diesem Monat haben Etihad und EOS als eine der ersten die MRO-Zulassung der EASA für den 3D-Druck auf Basis der Pulverbett-Technologie erhalten. Diese wird künftig bei der Konstruktion, additiven Herstellung und Zertifizierung von Bauteilen für Flugzeugkabinen eingesetzt.

Einfacher und flexibler arbeiten und reparieren

Für Markus Glasser, Senior Vice President Export Region bei EOS, liegt in der additiven Fertigung von Kabineninnenteilen ein erheblicher Mehrwert durch einfachere Reparatur, Leichtbaudesign, flexible Anpassungsmöglichkeiten und kürzere Vorlaufzeiten.

Mit der Inbetriebnahme der neuen Anlage unterstreiche Etihad Engineering laut Bernhard Randerath, Vice President für Design, Engineering und Innovation bei Etihad Engineering seine Position als führender globaler Anbieter in der Luftfahrzeugtechnik und auch als Pionier in Sachen Innovation und Technologie.

„Wir sind sehr stolz darauf, gemeinsam mit EOS unsere Kompetenzen zu erweitern, die Strategie der Vereinigten Arabischen Emirate zur Erweiterung von Produktionstechnik zu unterstützen und die Position der Region als globales Drehkreuz für die Luftfahrt zu festigen.“

Bei der Eröffnung der Anlage ist Ernst Peter Fischer, der deutsche Botschafter in den Vereinigten Arabischen Emiraten, vertreten, als Anerkennung der guten Beziehungen zwischen EOS aus Deutschland und Etihad Engineering aus Abu Dhabi.

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