Hannover Messe:

ThyssenKrupp will Werk für 3D-Druck eröffnen

ThyssenKrupp plant ein Werk für 3D-Druck zu eröffnen. In dem Werk sollen 3D-Drucker für Kunststoff und Metalle zum Einsatz kommen. Neben der industriellen, additiven Fertigung will ThyssenKrupp auch 3D-Druck-Dienstleistungen anbieten.

Der deutsche Industriekonzern und weltweites Unternehmen für Stahl-Verarbeitung ThyssenKrupp hat gestern auf der Hannover Messe bekanntgegeben ein 3D-Druck-Werk eröffnen zu wollen. Die Maschinen dafür seien bereits angeschafft, sagte Vorstandsmitglied der Tochter Materials Services, Hans-Josef Hoß, am gestrigen Dienstag auf der Hannover Messe. Darüber hatte zuerst die „Tiroler Tageszeitung“ berichtet, später auch das WDR. Das Werk zur additiven Fertigung soll sich sowohl auf den Kunststoff- als auch Metall-3D-Druck fokussieren.

Neben der Produktion mit 3D-Druckern plant der Mischkonzern, mit Hauptsitz in Essen und Duisburg, auch 3D-Druck-Dienstleistungen anzubieten. ThyssenKrupp ist neben der Stahl-Herstellung und -Verarbeitung auch im weltweiten Handel mit Roh- und Werkstoffen aktiv, ein Markt, der mit globalen Wachstum der 3D-Druck-Branche parallel mitwachsen wird.

Thyssenkrupp Donaldsville
Thyssenkrupp plant die Errichtung von einem Werk für 3D-Druck (Symboldbild © ThyssenKrupp // Errichtung von einem Werk für Dinger in Donaldsville).

Welche Branchen ThyssenKrupp mit seinen 3D-gedruckten Komponenten in Zukunft bedienen will ist bisher nicht bekannt. Neben Luft– und Raumfahrt und der Automobilindustrie könnte so aber auch zukünftig die Schifffahrtsindustrie vermehrt vom 3D-Druck profitieren. Auch würde interessieren, welche 3D-Drucker ThyssenKrupp für die Produktion plant einzusetzen und an welchem Standort das Werk entstehen soll.

Mit dem neuen 3D-Druck-Werk setzt mit ThyssenKrupp ein weiterer deutscher Industriekonzern in Zukunft auf 3D-Druck. Erst Mitte letzter Woche kündigte der Fahrzeug- und Maschinenbaukonzern MAN an, in Oberhausen ein Expertenzentrum für 3D-Druck in Oberhausen errichten zu wollen. Einen Tag vorher gaben EOS, Daimler und AEROTEC, eine Tochter von Airbus, bekannt, unter dem Projektnamen „NextGenAM“ die Grundlage für die industrieller Großserienfertigung mit 3D-Druck legen zu wollen. Über alle weiteren Neuigkeiten und spannenden Entwicklungen berichten wir wie gewohnt täglich in unserem kostenlosen 3D-Drucker-Newsletter.

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