MAN hat in Oberhausen ein 3D-Druck-Expertenzentrum eingerichtet. Das Unternehmen gab außerdem bekannt, ab sofort Bauteile für Gasturbinen mit dem 3D-Drucker fertigen zu wollen und den 3D-Druck für die Serienfertigung einzusetzen.

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Der Maschinenbauer MAN hat in Oberhausen (Nordrhein-Westfalen) ein Expertenzentrum für 3D-Druck eröffnet, in dem Fertigungstechniker, Designer und Werkstoffingenieure die Vorteile der additiven Fertigungstechnologie sondieren können. Die Investitionen belaufen sich auf rund 2,6 Millionen Euro und beinhaltet den Aufbau einer 3D-Fertigung am Standort Oberhausen.

Der Geschäftsbereich MAN Diesel & Turbo hat in einer Pressemitteilung bekanntgegeben, ab sofort Gasturbinen mit Bauteilen aus dem 3D-Drucker herstellen zu wollen. Die Entwicklungs-, Fertigungs-, und Lieferzeiten sollen mit Einsatz des metallischen 3D-Drucks reduziert werden. Wie Uwe Lauber, der Vorstandschef von MAN Diesel & Turbo erklärt, wird der metallische 3D-Druck nicht nur in Probeläufen, sondern ab sofort in der Serienfertigung eingesetzt.

Nach Unternehmensangaben werden sich anfangs nur eine Handvoll Mitarbeiter mit dem 3D-Druck am Standort Oberhausen befassen. Der 3D-Druck führe MAN-Manager Antes zufolge zu Vorteilen im Wettbewerb und trage zur Stärkung des Standorts Oberhausen bei. Die Einzelteile der Gasturbinen werden schichtweise aus Metallpulver gedruckt.

Leitschaufelsegment für eine Gasturbine
Leitschaufelsegment für eine Gasturbine aus dem 3D-Drucker (Bild © MAN Diesel & Turbo).

Der 3D-Metalldruck gewinnt in der Industrie verstärkt an Bedeutung. Zum Beispiel stellte das russische Unternehmen ROSATOM mit dem MeltMaster-3D-550 einen 3D-Metalldrucker für die Atomindustrie vor. Eingesetzt werden 3D-Metalldrucker vor allem in der Luftfahrtindustrie, bei Automobilherstellern, in der Raumfahrt, Maschinenbau und Elektrotechnik. Der US-Technologiekonzern Apple patentierte im Jahr 2016 ein innovatives 3D-Metalldruckverfahren zur Fertigung elektronischer Bauteile für Tablets und Smartphones. Über alle Neuigkeiten berichten wir seit 2013 und auch in Zukunft in unserem kostenlosen 3D-Drucker-Newsletter.

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