Sich selbst einmal drucken: Tiny Creatures Company in Oberhausen 3D-druckt die kleinen Momente, auf die es ankommt

Wer hätte sie nicht gerne zu Hause in der Schrankwand oder auf Arbeit auf dem Schreibtisch stehen – eine Miniatur-Replik von sich selbst, seinem oder seiner Liebsten oder vom eigenen Haustier. Das Unternehmen Tiny Creatures Company bietet einen solche Dienstleistung jetzt in Oberhausen. Die Selfies aus dem 3D-Drucker können von den Oberhausenern zu Preisen ab 59 Euro und bis zu 50 cm groß gedruckt werden.

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Logo der Tiny Creatures CompanyEine kleine Kopie von sich selbst als Miniaturfigur zu Hause zu haben oder die oder den Liebsten zu verschenken, wer möchte das nicht gerne? Die Firma Tiny Creatures Company macht das jetzt in Oberhausen möglich. Manche möchten ihre Tattoos auf dem Rücken sehen, andere wichtige Szenen in ihrem Leben als 3D-Druckermodell nachstellen. Figuren aus dem 3D-Drucker, auch als 3D-Selfies bekannt, sind die moderne Version des Bildes der Liebsten im Portemonnaie oder auf dem Schreibtisch im Büro.

Update vom 21.01.2019: Leser haben uns mitgeteilt, dass das Ladengeschäft der Tiny Creatures Company in Oberhausen leer steht. Auch telefonisch oder per E-Mail soll nach mehrfacher Anfrage keiner der Verantwortlichen im Unternehmen erreicht wurden sein. Wir möchten das Unternehmen bitten sich hierzu bei uns zu melden, um zu bestätigen, dass das Unternehmen noch aktiv ist. Andernfalls müssen wir aufgrund der umfangreichen Stellungnahme eines Lesers davon ausgehen, dass das Unternehmen nicht mehr existiert.

Update vom 15.02.2019: Wie die „WAZ“ am Dienstag, den 12.02.2019, berichtet, hat die Firma Tiny Creatures Company Insolvenz angemeldet. Der Geschäftsführer Benjamin H. sei Aussgen der WAZ zufolge nicht auffindbar.

Tiny Creatures Company legt guten Start in Oberhausen hin

Benjamin H. brachte die Idee nach Oberhausen. Laut einem Bericht in der „WAZ“ sind die Kunden begeistert und das Geschäft läuft sehr gut. Bevor der gelernte IT-Systemkaufmann das IT-Systemhaus seines Vaters übernahm, hatte er in verschiedenen digitalen Werbeagenturen gearbeitet und Konzerne bei der Digitalisierung unterstützt. Computerdienstleistungen allein bringen nicht mehr so viel Geld ein und so kam ihm die Idee mit der Tiny Creatures Company und den Selfies aus dem 3D-Drucker.

Für die eigene 3D-Replik stellt sich der Kunde in einem kugelförmigen 3D-Scanner auf ein Podest. 70 Kameras machen dabei ein Bild, um den Körper so aus jeder Perspektive abzubilden. Daraus entsteht dann die Druckvorlage. Das geht mit bis zu drei Personen gleichzeitig. Druck und Nachbearbeitung dauern rund zwei Wochen. Künftig will der insgesamt vierköpfige Betrieb mit einem mobilen Scanner auch Veranstaltungen im Ruhrgebiet besuchen.

Neuer Weg, Momente festzuhalten

Mittels 3D-Druck ist es möglich, verschiedene Momente festzuhalten. Wo früher Hände und Füße der Babys in Ton gedrückt wurden, wird heute ein komplettes Abbild des Kindes in 3D gedruckt. Sogar schon im Mutterleib.

„Der Vater eines Kunden lebt in Nigeria und bekam von seinem Sohn eine 3D-Figur von sich geschickt“, erzählte Benjamin H.. Ein am ganzen Körper tätowierter Mann ließ eine Figur von sich drucken, um auch einmal seine ganzen Tattoos zu sehen. Ein Paar stellte den Heiratsantrag noch mal nach. Auch Hunde sind sehr beliebt. Ein Kunde wollte eine Figur von sich in Bronze gießen lassen und ließ dafür eine Figur von sich drucken.

Benjamin Harpering und die Angestellte Christina Clevorn
Benjamin H. und sein Team sind zuversichtlich, dass die Idee mit der 3D-Replik geliebter Menschen gut angenommen wird (Bild © Tamara Ramos).

Eine Figur bei der Tiny Creatures Company kann auf Anfrage auch größer als 50 Zentimeter gedruckt werden. Die Preise beginnen mit acht Zentimeter großen Figuren für 59 Euro. Es soll alles möglich sein, solange die Qualität vertretbar ist, denn mit der Größe steigt auch die Dauer der Bearbeitung. Für eine 50 Zentimeter große Figur zahlt man 999 Euro. Gedruckt wird mit einem Material namens Core, das mit Kunstharz ausgearbeitet und mit Mattlack überzogen wird.

Eine andere Art von Figuren, und zwar Figuren aus dem weltweit beliebten Onlinespiel „World of Warcraft“ gab es im letzten Jahr auf der BlizzCon. Dort wurden 10.000 Charaktere aus dem Spiel nachgedruckt und in Form eines Dioramas den begeisterten Fans demonstriert. Das weltweit größte Selfie aus einem 3D-Drucker misst übrigens 3,62 Meter. Sie beinhaltet 500 Druckstunden, zwei Monate Arbeitszeit und circa 50 kg Filament. Zuvor war ein 3-Meter großes 3D-Selfie von Robert Lewandowski Rekordhalter in dem Bereich. Bleiben Sie auch weiterhin über News aus der Welt des 3D-Drucks mit unserem Newsletter auf dem Laufenden (hier abonnieren).

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