Das spanische Unternehmen Exovite begeistert mit einer Technik, durch welche Knochenbrüche dank 3D-Drucktechnik besser und schneller heilen sollen. Im September kommen die dafür entwickelten Produkte auf den Markt.

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Exovite
Mit der App und dem „Gips“ aus dem 3D-Drucker sollen Patienten sich schneller von ihren Knochenbrüchen erholen dürfen (Foto: 3dprint.com)

Wenn man sich einen Knochen bricht, dann ist das nicht nur schmerzhaft, sondern ebenfalls eine Belastung im Alltag, da man mit mindestens sechs Wochen Gips tragen und anschließenden Rehastunden beschäftigt ist. Jetzt hat ein Unternehmen eine Idee, wie Patienten dieser lange Heilungsprozess verkürzt werden kann.

Das spanische Unternehmen Exovite hat es geschafft seine Idee, Menschen mit einem 3D-Druckgips der etwas anderen Art auszustatten, Wirklichkeit werden zu lassen. Mit einem System, das die Welt der Orthopädie verändern könnte, präsentiert das Unternehmen, was man alles mit 3D-Druckern machen kann. „Immobilization System“ heißt das Produkt von Exovite, das 3D-Scanning, 3D-Druck, Software und E-Technik kombiniert. Binnen sieben Wochen soll jeder Patient Arm, Bein oder Fuß wieder problemlos bewegen können.

3D-Gips Exovite
So futuristisch könnten schon bald Arm- und Fußgipse aussehen (Foto: © 3dprint.com)

Und so funktioniert’s: 3D-Scanntechnologie hilft dabei zunächst den gebrochenen Körperteil zu analysieren um so einen gitterartigen Gips mithilfe eines 3D-Druckers passgenau erstellen zu können. Nicht mehr als fünf Minuten soll dieser Scann-Prozess dauern. Der 3D-Gips schlussendlich sieht dabei nicht nur futuristisch aus, sondern ist auch in der Lage den Heilungsprozess zu beschleunigen, denn es ist wasserfest, luftdurchlässig und nicht schwerer als 350 Gramm. Hautirritationen würden damit der Vergangenheit gehören.

Des Weiteren ist das System mit einem elektrischen Stimulator ausgestattet, der zusätzlich zu der Fixierung des Körperteils beiträgt und den Heilungsprozess anregt. Dieser Stimulator verwendet ein Bluetooth Download-System, läuft durch aufladbare Lithium-Ion-Batterien und kann durch die sogenannte Exopad-App gesteuert werden. Erhältlich für iOS und Android kann die App den Patienten zeigen wie weit die elektrische Stimulation ist und so Daten für den behandelten Arzt bereitstellen. Dafür wiederum sorgt die Propad-App, die ausschließlich für Ärzte und Wissenschaftler entwickelt wurde und ebenso aus dem Hause Exovite stammt.

Was sagt ihr zu dieser spannenden Errungenschaft? Hinterlasst dafür einfach Eure Kommentare oder diskutiert mit uns darüber auf unserer Facebook-Seite.

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