Der 3D-Druck-Dienstleister und On-Demand-Fertigungsdienstleister Fathom gab die Geschäftszahlen für das vierte Quartal 2021 bekannt. Das US-Unternehmen verzeichnete darin einen Umsatzanstieg von 133,1 %. Und gab gleichzeitig eine Umsatzprognose für 2022 ab.

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Der On-Demand-Fertigungsdienstleister Fathom Digital Manufacturing hat in einer Pressemitteilung einen Umsatzanstieg von 133,1 % im vierten Quartal 2021 verkündet. Mit einem Umsatz im vierten Quartal 2021 von 44,3 Mio. USD (40,10 Mio. EUR) erzielte das Unternehmen mehr als doppelt so viel wie im vierten Quartal 2020 mit 19 Mio. USD (17,2 Mio. EUR). Der CEO des Unternehmens, Ryan Martin, führt das schnelle Wachstum auf eine „erhöhte Durchdringung der bestehenden Basis“ und neue Kunden mit „mehreren Multi-Millionen-Dollar-Aufträgen“.

Ryan Martin sagt:

„Die starken Finanzergebnisse von Fathom für das vierte Quartal und das Gesamtjahr 2021 spiegeln die steigende Nachfrage nach unseren umfassenden digitalen On-Demand-Fertigungsdiensten wider. Unsere skalierbare, technologieunabhängige Plattform für das Prototyping und die Produktion kleiner bis mittlerer Stückzahlen positioniert Fathom in einzigartiger Weise, um die Entwicklung neuer Produkte und Fertigungsinnovationen für einige der größten und innovativsten Unternehmen der Welt zu beschleunigen.“

Details zu Fathoms vierten Quartal 2021

Die Einnahmen gliedern sich in fünf wichtige Produktsegmente:

  • Additive Fertigung,
  • Spritzguss,
  • CNC-Bearbeitung,
  • Präzisionsblech und
  • Sonstiges.

Die leistungsstärkste Sparte war die CNC-Bearbeitung, die 14,2 Mio. USD (12,85 Mio. EUR) einbrachte (32 % der Gesamtsumme). Die fünf CNC-Bearbeitungsakquisitionen in 2021 waren zum großen Teil für den 5,7-fachen Anstieg im 4. Quartal 2020 verantwortlich. Der Gesamtumsatz wäre laut CFO Mark Frost auch ohne diese Deals erhalten geblieben.

Precision Sheet Metal ist laut Fathom der zweithöchste Umsatzbringer im vierten Quartal 2021. Er brachte 13,9 Mio. USD (12,58 Mio. EUR) ein, was um 138 % mehr als im vierten Quartal 2020 war.

Der Spritzguss brachte 9 Mio. USD (8, 15 Mio. EUR) und mit additiver Fertigung konnte ein Umsatz von 4,5 Mio. USD (4,07 Mio. EUR) generiert werden. Probleme mit der Verlagerung vor Ort und der Lieferkette wirkten sich im gesamten Geschäftsjahr 2021 auf die Bruttomargen aus. Das bereinigte EBITDA stieg im vierten Quartal 2021 auf 10,5 Mio. USD (9,5 Mio. EUR), was einer bereinigten Marge von 23,8 % entspricht.

Die Geschäfte von bestehenden Kunden brachten Aufträge in Höhe von 20,9 Mio. USD (18,92 Mio. EUR) ein. Weitere Aufträge neuer Kunden generierten 10,2 Mio. USD (9,23 Mio. EUR). Diese Kunden stammen aus den Bereichen Medizin, Elektrofahrzeuge und Robotik. Anhand des Beispiels eines Halbleiterherstellers, mit dem Fathom im vierten Quartal 2021 zusammengearbeitet hat, erklärte Martin, wie das Unternehmen von CNC-Bearbeitung zu 3D-Druck-Diensten übergegangen war. Das könnte auch als Modell für den Eintritt in andere „schnell wachsende Endmärkte“ dienen.

Martin sagte:

„Was wir von diesen großen Unternehmenskunden hören, ist, dass sie viele Herausforderungen in ihren Lieferketten haben und ihre Lieferanten vereinen wollen. Das ist eine unglaubliche Wachstumschance für uns, und deshalb konzentrieren wir uns auf große Unternehmenskunden, weil wir wissen, dass sie komplexe Fertigungsanforderungen und hohe Ausgaben haben, und das ist für uns eine wirklich niedrig hängende Frucht.“

3D-gedruckte Komponente
3D-gedruckte Komponente, hergestellt bei Fathom (Bild © Fathom Digital Manufacturing).

Umsatzprognose für 2022

Die Umsatzprognose von 182 bis 192 Mio. USD (165 Mio. EUR bis 174 Mio. EUR) für das Geschäftsjahr 2022 würde bei Realisierung einem jährlichen Wachstum von 26,1 % entsprechen. Das erste Quartal ist normalerweise ein langsames Quartal. Die Nachfrage nach den margenstärkeren Angeboten für additive Fertigung und Spritzguss soll im Laufe des Jahres jedoch anziehen. Fathom prognostizierte deshalb ein bereinigtes EBITDA von 40 bis 45 Mio. USD (36 Mio. bis 41 Mio. EUR). Fathom beendet das Geschäftsjahr 2021 mit 20,1 Mio. USD (18,19 Mio. EUR) in bar und Äquivalenten.

Martin sagte abschließend:

„Wir sehen weiterhin viele Möglichkeiten im M&A-Bereich. Für uns geht es darum, ein differenziertes Kundenerlebnis zu bieten, während wir nach potenziellen Akquisitionsmöglichkeiten suchen. Wir haben eine nachgewiesene Erfolgsbilanz bei der Identifizierung, Akquisition, Integration und dem Ausbau von Akquisitionen, daher gehen wir davon aus, dass wir uns weiterhin sehr darauf konzentrieren werden.“

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