Liberator:

Ghost Gunner – Cody Wilson provoziert mit CNC-Waffenfräse

Was hat Cody Wilson vor? Der Entwickler des „Liberator “ sorgt mit seiner Firma Defense Distributed erneut für eine Provokation. Um ein Waffengesetz in Kalifornien zu umgehen, schaffte er eine CNC-Desktop-Fräsmaschine die einzig das Ziel verfolgt Waffen schnell. günstig und in guter Qualität zu Hause produzieren zu können.

Logo Ghost GunnerInspiriert vom Gesetzentwurf Kaliforniens mit dem Namen »Ghost Gun«, wurde eine CNC-Desktopfräse mit der Bezeichnung »Ghost Gunner« entwickelt. Das Gesetz sieht den Verbot jeglicher Waffen vor, die keine Seriennummern haben, und soll vor allem hausgemachte Waffen unterbinden (wir berichteten..). Die Fertigung von Waffen ohne Seriennummern wird mit der CNC-Maschine allerdings erst möglich.

Die geringe Größe der CNC-Maschine von Cody Wilson ermöglicht den Einsatz von jeden normalen Schreibtisch aus („Desktopgerät“) und kann Waffen ohne Kenntnisse im CNC-Fräsen des Anwenders herstellen. Eine einfache Bedienbarkeit zeichnet das Gerät laut Hersteller aus und soll einzig dazu dienen Handfeuerwaffen ohne großen Aufwand fertigen zu können.

Nach der Installation der Software kann der Anwender mit der Waffenherstellung beginnen. Defense Distributed plant dafür die entsprechenden .dd-Dateien für die Handfeuerwaffen AR-15, AR-10 und 1911 zu liefern.

Der Trick an der CNC-Waffenfräse von Cody Wilson ist, dass die Waffe nur zu 80 Prozent erstellt wird. Damit erfüllt das Gerät und die produzierten Waffen die gesetzlichen Vorschriften Kaliforniens. Gefräst wird der Waffenkörper aus Metall, der anschließend mit dem Lauf, Lager, Magazin und anderen Teilen der Waffe verbunden wird. Die genannten Waffenteile können die Nutzer in diversen US-Onlineshops bestellen um ihren Liberator zu 100 Prozent fertigzustellen.

Die Möglichkeit für jedermann Waffenteile legal online bestellen zu können und das benötigte Waffen-Chassie ohne Seriennummer zu Hause selbst zu drucken dürfte die Arbeit der US-Behörden erschweren. Die Kosten für den Ghost Gunner belaufen sich auf bezahlbare 1.199 US-Dollar.

Die Herstellung von Waffen mit dem 3D-Drucker hat bereits eine große Fangemeinde gewonnen und ist eine Entwicklung die von den Behörden beobachtet werden muss. Der US-Bundesstaat Philadelphia hat die Waffenherstellung mit dem 3D-Druckern bereits verboten, während die US-Regierung seit Dezember 2013 über die richtige Strategie streitet um die Fertigung von Waffen zu Hause mit dem 3D-Drucker zu unterbinden. In einem Artikel von letzten Monat haben wir Euch einmal fünf schussfähige Waffen aus dem 3D-Drucker vorgestellt.

Bild(er)

Ghost Gunner
Das ist der „Ghost Gunner“. Die CNC-Fräse in Größe einer Desktopmaschine erfüllt einzig und allein den Zweck die Waffengesetz in Kalifornien zu umgehen (Screenshot © Youtube; User: Defense Distributed).
Liberator aus dem Ghost Gunner
Das fertige Produkt aus dem „Ghost Gunner“ ist eine Waffe aus Metall (Screenshot © Youtube; User: Defense Distributed).

Video – Ghost Gunner von Defense Distributed

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