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Philadelphia verbietet Herstellung von Waffen mit dem 3D-Drucker

Die Stadt Philadelphia im US-Bundesstaat Pennsylvania verbietet als erste US-amerikanische Stadt die Herstellung von Waffen mit dem 3D-Drucker (Liberator).

Liberator Bauteile
Der Liberator: In Philadelphia ist die Herstellung von Waffen mit dem 3D-Drucker verboten wurden. New York und Kalifornien wollen in Kürze ebenfalls die Herstellung von Liberatoren gesetzlich verbieten lassen (Bild © weaponsman.com).

Bereits am Donnerstag traf sich der Gemeinderat der fünftgrößten Stadt der USA und größten Stadt des US-Bundesstaats Pennsylvania zu einer Abstimmung über den Verbot zur Herstellung von Waffen aus dem 3D-Drucker (so genannte Liberatoren).

Der Gemeinderat von Philadelphia stimmte dabei eindeutig für ein Herstellungsverbot von Liberatoren. Die regionale US-Presse zitiert als Grund für die Abstimmung und den Beschluss die Autorin der Gesetzesvorlage Kenyatta Johnson mit „es handle sich um eine vorbeugende Maßnahme„. Fälle, bei denen Schusswaffen mit dem 3D-Drucker hergestellt wurden, seien in Philadelphia momentan nicht bekannt.

Mit dem Gesetz zum Verbot der Herstellung von Liberatoren ist Philadelphia aktuell die erste US-Stadt. Aber auch in weiteren Regionen wird bereits über Liberatoren diskutiert. Im Senat des US-Bundesstaats New York wurde erst kürzlich ein Gesetzentwurf eingereicht, der die heimische Herstellung von Waffen mit dem 3D-Drucker verbieten soll. Auch Kalifornien denkt über ein gesetzliches Verbot öffentlich nach.

Nicht nur in der USA bereiten sich die Gesetzgeber auf die rasante Marktentwicklung der 3D-Drucker vor. In der Schweiz erweiterten Anfang des Monats inländische Flughäfen ihre Sicherheitstechnik und bieten für das Sicherheitspersonal gezielt Schulungen zur Erkennung von Liberatoren (mehr…).

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