Ein junger Amerikaner hat zum Ziel einen 3D-Drucker selbst zu bauen. Woraus das Gerät bestehen soll und wie viel Aufwand und Kosten dahinter stecken, lässt einen nicht minder Staunen. 

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Die Preise für 3D-Drucker sinken nahezu täglich. Dabei sind die Geräte nicht nur günstig, sondern auch leistungsfähig und einfach in der Handhabung. Doch das hält junge wie alte Hobby-Maker und DIY („Do-it-Yourself“)-Experten nicht davon ab 3D-Drucker zu bauen, die noch günstiger und (man halte sich fest) lediglich aus alten und kaputten Geräteteile bestehen.

Selbst gebauter 3D-Drucker
Goldsteins Kreativität kennt keine Grenzen. Und so erfüllt er sich den Wunsch eines selbst gebauten 3D-Druckers (Foto: © 3d-print.com)

Xander Goldstein aus Indianapolis ist diesem Wunsch nachgegangen. Während manche in der Garage des Jungen nur kaputte Geräte und weiteren Müll sahen, war es für Goldstein eine gefundene Schatztruhe. Aus alten Druckern, Scannern und einem riesigen Haufen elektrischen Schrotts hat der junge Bastler sich seinen ScrapRap gebaut. Nicht nur der Name lässt einen schmunzeln, auch die Kosten für andere Komponenten, die er nicht in der Garage seines Vaters finden konnte, lassen einen staunen, denn sie haben nicht mehr als 50 US-Dollar gekostet. Dazu zählen Extruder, ein paar durchgefädelte Eisenstangen und eine Rampe.

ScrapRap
So sieht der ScrapRap bisher aus (Foto: © 3d-print.com)

Die Wahl seines Extruders ist dabei äußerst interessant, denn Goldstein entschied sich, wie viele andere Maker auch, für den Bowden-Style-Extruder. Dieser ermöglicht es das Gewicht der benutzten Einzelteile des 3D-Druckers zu reduzieren und wenn auch noch ein Schrittmotor eingesetzt wird, schafft es der Extruder auch das heiße Ende mit weniger Kraftaufwand zum Laufen zu bringen. Auf diese Weise lässt sich schneller drucken.

Auch wenn Goldsteins 3D-Drucker bei Weitem nicht fertig ist, ist es doch erfreulich zu sehen mi viel Kreativität, Know-How und Motivation sich junge Menschen aufmachen neue Möglichkeiten für Bau und Design eigener Geräte zu suchen. Selbst gemachte Gerät herzustellen, die funktionieren und auch noch aus wiederverwertbaren Materialien oder „E-Schrott“ bestehen zeigt, wie sehr 3D-Drucker die Fantasie von Kindern und Jugendlichen anregen kann.

Was haltet ihr von Goldsteins Idee? Hinterlasst Eure Kommentare oder diskutiert mit uns darüber auf unserer Facebook-Seite.

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