Für die Weiterentwicklung ihrer Häuser aus dem 3D-Drucker, kooperieren die beiden Unternehmen New Story und ICON mit fuseproject, einem Designstudio mit Sitz in San Francisco (USA). Ziel ist es die 3D-gedruckten Gebäude noch weiter an die Bedürfnisse ihrer Bewohner, die oftmals aus ärmlicheren Gegenden der Welt kommen, anzupassen.

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Logo fuseprojectfuseproject, ein Designstudio mit Sitz in San Francisco, hat Details zu seinem Kooperationsprojekt mit New Story, einer gemeinnützigen Organisation zur Bekämpfung der Obdachlosigkeit, und ICON, einem texanischen Bautechnologieunternehmen, an 3D-Druckereien in Lateinamerika bekannt gegeben. Über das Projekt, sämtliche Gebäude für ein Dorf in Lateinamerika mit einem 3D-Drucker herzustellen, hatten wir vor zwei Wochen im 3D-grenzenlos Magazin berichtet.

Die Unternehmen, die im Sommer 2019 mit dem Ziel gegründet wurden, den 3D-Druck von Gebäuden voranzubringen, kooperieren nun, um das Entwerfen, planen und bauen in der „weltweit ersten 3D-Druckergemeinschaft der Welt“, wie sie sich selbst bezeichnen, zu etablieren. Das Projekt wurde außerdem ins Leben gerufen, um die einzigartigen Gestaltungsmöglichkeiten der 3D-Drucktechnologie zu nutzen und Häuser für eine einkommensschwache Gemeinschaft in Lateinamerika zu bauen, die sich an ihren Alltag anpasst.

New Story, einer der Partner in dem Projekt, hat den semi-ländlichen Standort in Lateinamerika noch nicht bekannt gegeben, aber der gemeinnützige Verein teilte mit, dass die beteiligten Familien hauptsächlich aus Bauern und Palmenwebern unterschiedlichen Alters bestehen, die oft in Mehrgenerationenhäusern leben und typischerweise von weniger als 200 Dollar pro Monat leben. New Story glaubt, dass die Häuser die Familien aus der Armut befreien und den kommenden Generationen lebensverändernde Vorteile bieten könnten.

Durch die enge Zusammenarbeit mit den Bewohnern der 3D-gedruckten Häuser konnte Yves Béhar, der Designer der Gebäude und Gründer von fuseproject, ihre Bedürfnisse genau erfüllen, berichtet die Website archinetc.com. Zu diesen Häusern gehören beispielsweise Küchenräume im Freien, leicht zu reinigende Wände, die zur Vermeidung von Schimmelbildung beitragen und eine gute Belüftung bieten.

Béhar war ursprünglich skeptisch, wie nützlich die 3D-Drucker bei der Lösung der Wohnraumkrise in dem lateinamerikanischen Land sein könnten. Er erklärt jedoch, dass er nach der Arbeit an diesem Projekt nun völlig überzeugt davon ist, mit Hilfe von 3D-Druck kostengünstig und schnell Wohngebäude herzustellen.

Häuser aus dem 3D-Drucker
So sehen sie aus, die geplanten Häuser aus dem 3D-Drucker (Bild © Motionland für New Story)

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