Das amerikanische Unternehmen und Hersteller für 3D-Drucker für das Bauwesen ICON und die Non-Profit-Organisation New Story möchten in Armut lebenden Menschen in Südamerika zu besserem Wohnraum helfen. Gemeinsam errichten sie die weltweit erste Siedlung mit Häusern aus dem 3D-Drucker. Zum Einsatz kommt der 3D-Drucker Vulcan II von ICON und die Kosten pro Haus belaufen sich auf gerade einmal 4000 Dollar.

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Das Bautechnologieunternehmen ICON aus Texas druckt ganze Häuser mit dem 3D-Drucker. Gemeinsam mit der Non-Profit-Organisation New Story plant ICON jetzt ein ganzes Dorf an 3D-gedruckten Häusern, berichtet das Unternehmen auf seiner Website.

New Story hat schon öfter einzelne Häuser auf herkömmliche Art in El Salvador und Bolivien errichtet. Mit ICON sind nun 50 Häuser für bedürftige Familien geplant. Die Grundstücke sind jeweils 120 Quadratmeter groß. Die darauf befindlichen Häuser, in die zukünftige Bewohner bereits im Sommer einziehen sollen, werden 55 Quadratmeter groß sein. Wird mehr Platz benötigt, kann das Haus auch nachträglich aufgestockt werden.

Dorf aus 3D-Drucker
So könnte es aussehen, das weltweit erste Dorf aus einem 3D-Drucker von ICON und New Story (Bild © ICON).

ICONs 3D-Drucker Vulcan II im Einsatz

Gedruckt wird mit dem Großformat-3D-Drucker „Vulcan II“ von ICON, den wir hier bereits vorgestellt haben. Er ist dreieinhalb Meter hoch und zehn Meter lang und verwendet einen breiigen Beton als Druckmaterial. Das Material wird in einzelnen Strängen aufgetragen. Arbeitsplatten, Sitzbänke oder Regale können im selben Schritt gedruckt werden, was später die Arbeit am Innenausbau reduziert.

Kosten pro Gebäude 4000 Dollar

Das fertige Gebäude kostet nicht mehr als 4000 Dollar und wird in 24 Stunden gedruckt. Wenn die Wände getrocknet und belastbar sind, wird das Dach in Form einer Betonplatte aufgesetzt. Da das Material direkt und ohne Zwischenschritte in seine Form gespritzt wird, spart man Abfall.

Weitere Details zum fertigen Haus

Farbstoffe im Druckmaterial ermöglichen es, die Häuser individuell zu gestalten. Das überhängende Dach bietet Schutz vor Sonne und Regen, soll aber auch als Terrasse nutzbar sein. Geplant ist außerdem eine Outdoor-Küche. Das Innere des Hauses wird mit Holzmöbeln ausgestattet.

Es ist noch nicht bekannt, wo die Häuser entstehen werden. Geplant ist eine ländlichere Umgebung. Mit den Häusern soll den Menschen ein Weg aus der Armut geboten werden. Ein Haus, das aus Reisbauabfällen gedruckt wurde, haben wir hier vorgestellt.

Das 3D-gedruckte Dorf

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