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Automobilindustrie: Local Motors plant von Berlin aus den Aufbau seiner Europageschäfte

Gute Nachrichten für Berlin. Der weltweit führende Hersteller für Automobile aus dem 3D-Drucker, Local Motors, plant seine Geschäfte auf Europa auszuweiten. Als Standort für sämtliche Planungen den Europavertrieb aufzubauen wurde Berlin ausgewählt. In Berlin beschäftigt Local Motors bereits fünf Mitarbeiter.

Logo Local MotorsDie Entwickler von Local Motors haben sich über den Stadtverkehr Gedanken gemacht und stellte jetzt das Konzept eines Kleinbusses, der ohne Fahrer auskommt und bis zu acht Personen befördern kann, vor (Bild siehe unten). In Zukunft soll die Fortbewegung in Großstädten wie Berlin „elektrisch, fahrerlos und für alle nutzbar“ vonstatten gehen, so Florian Feise, Local Motors-Manager in Berlin-Kreuzberg gegenüber der Berliner Zeitung. Von Berlin aus möchte Local Motors sein Europageschäft aufbauen und plant hier für 2016 die erste Fabrik außerhalb der USA.

Das Unternehmen möchte Kleinserien nach Kundenwunsch direkt vor Ort oder in nicht allzu großer Entfernung herstellen. LM-Manager Damien Declercq ist bereits seit 1 1/2 Jahren vor Ort und für den Ausbau des Europageschäftes zuständig. Berlin sehe er deshalb als ideal an, da sich hier „Kreativität und großer Enthusiasmus für neue Technologien ballen“.

Für die Entwicklung eines neuen Fahrzeuges benötigt Local Motors etwa 18 Monate, während beispielsweise VW für die Planung vier bis fünf Jahre benötige. Die Herstellung eines kompletten Fahrzeuges mit Elektroantrieb dauert bei Local Motors gerade einmal 44 Stunden, was das Unternehmen auf der 2015er Detroit Motor Show eindrucksvoll demonstrierte.

Innovative Mobilitätskonzepte sollen in Berlin umgesetzt werden

Während LM an mittlerweile vier amerikanischen Unternehmensstandorten 120 Mitarbeiter beschäftigt, sind es in Berlin derzeit fünf Mitarbeiter. Für die Berliner Microfactory, bei der etwa 20 Mitarbeiter eingestellt werden sollen, fehle noch der passende Unternehmensstandort. Dieser soll, sofern möglich, zentrumsnah in Berlin-Kreuzberg liegen und mindestens 1.000 Quadratmeter Fläche bieten. Feise schwebt im Übrigen eine Art gläserne Manufaktur vor, die auch zahlreiche Interessierte anziehen soll.

Local Motors sei bereits mit großen Industrie- und Forschungsunternehmen in Kontakt. Der Kleinbus Berlino 3.0, dessen erster Prototyp im Frühjahr 2016 seine Fahrt aufnimmt, soll bei der Lösung urbaner Mobilitätsprobleme einen ersten Meilenstein darstellen.

Berlino 3.0

Berlino 3.0: Das „smarte Minibus-System“ soll eine Lösung für den öffentlichen Transport von Personen bieten (Bild © Local Motors; Edgar Sarmiento (Kolumbien)).

Weitere in Zukunft denkbare Beispiele für Autos aus dem 3D-Drucker können auf der Seite der Gewinner der Urban Mobility Challenge: Berlin 2030 von Local Motors eingesehen werden.

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