Das erste Auto aus dem 3D-Drucker soll 2017 seine Markteinführung erleben. So berichtet es das führende Unternehmen für 3D-gedruckte Autos Local Motors. Aktuell lassen sich 75 Prozent des LM3D Swim mit dem 3D-Drucker fertigen. Doch als Ziel wurde eine noch viel höhere Zahl vorausgesagt.

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Foto LM3D Swim
Der LM3D Swim soll das erste Auto auf dem Markt verfügbare Auto 3D-Drucker werden, das zu 90% mit 3D-Druck gefertigt wird (Bild © Local Motors).

3D-Druckern wird schon seit einiger Zeit eine große Zukunft vorausgesagt. Immer wieder kommen neue Produkte auf den Markt, die im 3D-Druckverfahren gefertigt wurden. Das Unternehmen Local Motors stellt schon seit einiger Zeit auf Fahrzeugmessen Konzepte vor, die den Druck von Elektrofahrzeugen beinhalten. Jetzt geht Local Motors einen Schritt weiter und avisiert für das Jahr 2017 mit dem LM3D Swim die Produktion des ersten Elektrofahrzeuges an, das zum größten Teil durch 3D-Druck produziert wird. Das Fahrgestell wird in allen Varianten gleich ausfallen, aber beim übrigen Design können Wünsche der Kunden berücksichtigt werden.

Großteil der Bauteile soll im 3D-Druck entstehen

Es ist geplant, das bis zu 90 Prozent aller Bauteile im 3D-Druckverfahren erstellt werden. Momentan ist es laut Angaben des Unternehmens möglich, 75 Prozent der Bauteile mittels eigenem 3D-Druck Produktionsverfahren herzustellen. Der Entwurf für den LM3D Swim wurde im Rahmen eines Wettbewerbs vom Designer Kevin Lo eingereicht.

Bevor die Fahrzeuge zugelassen werden, müssen sie natürlich noch die Sicherheitstests bestehen. Aus diesem Grund ist vorgesehen, auch einige extern produzierte Teile zu verbauen. Bei den derzeitig getesteten Fahrzeugen wurden gegenüber dem Vorschlag Kevin Lo’s einige Änderungen vorgenommen, um den LM3D Swim straßentauglich zu machen. Aus diesem Grund wurden beispielsweise die großen Partylautsprecher aus dem Entwurf gestrichen.

Auslieferung ab 2017 avisiert

In Knoxville (US-Bundesstaat Tennessee) möchte Local Motors eine neue Fabrik errichten und hier den LM3D Swim in Serie produzieren. Gibt es während des Zulassungsverfahrens keine nennenswerten Probleme, ist die Auslieferung der ersten Fahrzeugmodelle für das Jahr 2017 geplant.  Den Verkaufspreis beziffert das Unternehmen derzeit mit 53.000 US-Dollar. Kunden sollen zuvor die Möglichkeit erhalten, sich via Crowdfunding ihren eigenen Wagen zu sichern. Dafür soll im zweiten Quartal des kommenden Jahres eine entsprechende Kampagne gestartet werden. Nicht bekannt ist bislang, ob es im Rahmen der Crowdfunding-Kampagne Rabatte geben soll.

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