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Daimler: Mercedes Benz bietet zukünftig den 3D-Druck von Ersatzteilen

Die LKW-Sparte von Mercedes Benz wird ab September diesen Jahres vermehrt den 3D-Druck für die Ersatzteilproduktion einsetzen. Kunden können sich dabei vorerst bis zu 30 Ersatzteile „per Knopfdruck“ selbst erstellen lassen. Daimler geht damit in eine zukunftsweisende Richtung.

Der LKW-Hersteller Mercedes-Benz LKW wird ab September einen Teil seiner Ersatzteile per 3D-Drucker fertigen. Das  berichtet die Website kfz-betrieb.vogel.de. Die Kunden können dann vorerst 30 Ersatzteile per Knopfdruck bestellen und erhalten die Teile wenige Tage später per Paketdienst. Bei den 3D-gedruckten Ersatzteilen handelt es sich beispielsweise um Abstandshalter, Abdeckungen, Federkappen, Luftkanäle, Kabelkanäle, Steuerelemente oder Aufhängungen.

Motor Mercedes Benz

Motor von einem Mercedes Benz Nutzfahrzeug (Bild © Mercedes Benz/ Daimler).

Die Ersatzteile werden im SLS-Verfahren mit einem 3D-Drucker hergestellt. Nach Konzernangaben nimmt der 3D-Druck in Zukunft eine wichtige Rolle bei den Aftersales ein, weil auf diese Weise die Teileversorgung für Baureihen sichergestellt sei, deren Produktion schon vor langer Zeit eingestellt wurde, berichtet „KFZ-Betrieb“. Das 3D-Druckverfahren fertigt das gewünschte Ersatzteil „on demand“, wodurch es sofort zur Verfügung steht.

Die Ersatzteilfertigung und deren Lieferung an den Kunden soll mit Einsatz von 3D-Druck erheblich beschleunigt werden. Auf Basis gespeicherter Daten könnten Ersatz- und Nachrüstteile auch lange nach Produktionseinstellung nachgedruckt werden.

Bei der Qualität, Langlebigkeit, Zuverlässigkeit, Wirtschaftlichkeit und Funktionalität setzt Mercedes-Benz eigenen Angaben zufolge auf die gleichen Maßstäbe wie in der klassischen Ersatzteilproduktion. Der LKW-Hersteller kann bereits auf Erfahrung im 3D-Druck verweisen, weil das Verfahren zum Beispiel in der Prototypen-Herstellung eingesetzt wird. Jährlich werden über 100.000 Prototypenteile gefertigt. Über die weiteren, spannenden Entwicklungen von 3D-Druck in der Automobilindustrie berichten wir wie gewohnt kostenlos in unserem 3D-Drucker-Newsletter.

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