Luft- und Raumfahrt:

OPM übernimmt Herstellung 3D-gedruckter Teile für Boeing Starliner-Raumfahrzeuge

Das Unternehmen Oxford Performance Materials (OPM) gab gestern Details seiner weiteren Zusammenarbeit mit der Boeing Company bekannt. Der Flugzeughersteller betraut das Unternehmen mit der Herstellung 3D-gedruckter Strukturen für die Boeing CST-100 Starliner-Raumfahrzeuge.

OPM Logo.OPM hat bereits mit der Lieferung der OXFAB-Teile begonnen. Der Starliner ist für die Beförderung von bis zu sieben Passagieren ausgelegt, kann aber auch mit einer geringeren Besatzung auskommen und dafür noch zusätzliche Fracht ins All befördern. Die Raumfahrzeuge sollen auf eine niedrige Erdumlaufbahn einschwenken und auch an der Internationalen Raumstation andocken können. Die Starliner werden gemeinsam mit der NASA im Rahmen des „Commercial Crew Programs“ entwickelt.

Satellit im Weltall.
An Raumstation angedockter Satellit. (Bild: © oxfordpm.com)

Das Unternehmen OPM in einer Kurzvorstellung

OPM wurde im Jahr 2000 gegründet und hat seinen Firmensitz in South Windsor (US-Bundesstaat Connecticut). Es konzentriert sich auf die Herstellung von Hochleistungs-Polymeren. Zugleich hat das Unternehmen einige Additiv-Fertigungslösungen entwickelt, bei denen die eigenen OXPEKK Polymer-Formulierungen und andere additive Herstellungsverfahren zur Anwendung kommen.

Weiterhin zeichnete OPM für die Entwicklung von Hochleistungsadditiven Technologien (HPAM) verantwortlich, die in der Biomedizin, in der Luft- und Raumfahrt sowie anderen industriellen Märkten zum Einsatz kommen. Die OXFAB-Komponenten werden von der OPM Aerospace and Industrial Group geliefert und nutzen ebenfalls die HPAM-Technologien.

Bauteil.
Eines der Bauteile für den Boeing CST-100 Starliner (Bild: © Oxfoprd Performance Materials).

Das Besondere an den OXFAB-Strukturen ist, dass sie zu einer erheblichen Gewichtsreduzierung und Kostensenkung beitragen. Zugleich verfügen sie über eine Reihe von weiteren spezifischen Leistungsmerkmalen, die in der OPM B-Basis-Datenbank erfasst sind, welche gemeinsam mit der NASA erstellt wurde.

Boeing hat sich deshalb für eine Zusammenarbeit mit OPM entschieden, da das Unternehmen seine Fähigkeit bewiesen hat, kontinuierlich hochspezifizierte Teile für die Luftfahrt herzustellen, die konsequent die anspruchsvollen Bedingungen erfüllen, schreibt OPM in einer Pressemitteilung.

„In unseren früheren Diskussionen mit Boeing betonten sie die Notwendigkeit, eine signifikante Reduktion von Gewicht, Kosten zu Vorlaufzeiten zu erreichen, um den Ersatz traditioneller Metall- und Verbundteile durch eine neue Technologie für ihr Raumfahrtprogramm zu prüfen,“ so Lawrence Varholak, Präsident von OPM Aerospace and Industrial. „Wir sind stolz darauf, die OXFAB-Technologie auf höchstem Niveau zu entwickeln und zu liefern.“

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