Das US-Raumfahrtunternehmen Orbex hat in einer Launch-Veranstaltung seine neue Prime-Rakete mit einem Motor aus dem 3D-Drucker vorgestellt. Die „Prime“ soll Kleinsatelliten in die Erdumlaufbahn bringen. Besonders stolz sei man auf den Motor, der in einem Stück gedruckt wurde und so deutlich weniger fehleranfällig ist, als bei konventioneller Herstellung in Einzelteilen.

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Orbex, ein Startup-Unternehmen, das die Entwicklung und den Start der ersten britischen Rakete plant, hat seinen Hauptsitz in Forres, Moray, eröffnet. Mit derzeit nur drei Vollzeitbeschäftigten vor Ort will das Unternehmen bis Ende des Jahres mehr als 130 Arbeitsplätze in der Region schaffen.

Das Unternehmen hat auch einen 3D-Druckraketenmotor vorgestellt, mit dem die Ladung in den Weltraum getrieben wird. Bei einer Launch-Veranstaltung in der Nähe von Inverness in Schottland präsentierte das Unternehmen am Donnerstag seine Prime Rakete, die Kleinsatelliten in die Erdumlaufbahn bringen soll (Pressemitteilung lesen; PDF, 282 Kb, öffnet in neuem Fenster).

Er besteht aus einer speziell entwickelten leichten Kohlefaser und einem Aluminiumverbundwerkstoff und beinhaltet das, was das Unternehmen als den weltweit größten 3D-Druckraketenmotor bezeichnet.

Der 3D-gedruckte Motor, so schreibt es das Unternehmen in der Pressemitteilung, wird in einem Stück und ohne Verbindungen hergestellt. Das bedeutet, dass es stärker ist und weniger anfällig für Schwachstellen in den Verbindungen und um die Schweißnähte herum. Orbex sagte, dass der Antrieb der Rakete der erste kommerzielle Raketentriebwerk war, der für den Einsatz mit Bio-Propan entwickelt wurde, einer sauber brennenden, erneuerbaren Kraftstoffquelle, die die CO2-Emissionen reduziert. Das Unternehmen behauptet, dass sein Kraftstoff zu 100 Prozent erneuerbar ist und die CO2-Emissionen um 90 Prozent reduziert.

Die Orbex Prime-Rakete wurde entwickelt, um Satelliten in Höhen von bis zu 1.250 km zu bringen. Das Unternehmen sagt, dass es 2021 mit einer experimentellen Nutzlast von der britischen Surrey Satellite Technology Ltd (SSTL), die Kleinsatelliten herstellt, starten soll.

Für die Unterbringung des Raketen- und Ingenieurpersonals hat Orbex ein 2.000 Quadratmeter großes Hauptquartier in Forres im Nordosten Schottlands gebaut. Das Hauptgebäude wird eine Raketenkonstruktions- und Integrationseinrichtung, ein Operationszentrum und Vorstandsbüros kombinieren. Über die weitere Entwicklung der Prime-Rakete und des Raumfahrtunternehmen Orbex informieren wir auch zukünftig kostenlos in unserem 3D-Druck-Newsletter (hier abonnieren).

Raketenstart
Start einer Orbex-Rakete: Die „Prime“ soll Satelliten in den Weltraum transportieren (Bild © Orbex).

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