Das österreichische Unternehmen Pipelife verwendet laut einer Pressemitteilung automatisierten 3D-Druck und Software für maßgeschneiderte Schacht- und Inspektionsschacht-Strömungsprofile für Entwässerungssysteme. Pipelife wird den 3D-Druck eineinhalb Jahre nach dem Erwerb des ersten 3D-Druckers im gesamten Konzern einführen und die Effizienz und Präzision bei der Herstellung von Fließprofilen aus Polypropylen (PP) zu verbessern und höhere Verfügbarkeit und Produktqualität zu bieten.

Details zum 3D-Druck bei Pipelife

Der vollautomatische 3D-Druck zur Herstellung von Strömungsprofilen für Schacht- und Revisionsschächte ermöglicht Pipelife die effiziente Erhöhung seiner Verfügbarkeit für die Entwässerungsanforderungen seiner Kunden. Mit dem neuen 3D-Drucker-Setup kann das Unternehmen sequenziell Strömungsprofile erstellen ohne menschliches Eingreifen. Durch die erhöhte Produktionsgeschwindigkeit und den Betrieb des 3D-Druckers rund um die Uhr kann Pipelife Aufträge schneller abwickeln und die Entwässerungsdienste für die Kunden verbessern.

Der 3D-Drucker bietet Pipelife eine optimierte Hydraulik vollständig zugeschnitten auf die Spezifikationen jedes Projekts. Die vernetzte Software berechnet und zeichnet innerhalb von 20 Minuten ein Profil. Verbesserte hydraulische Eigenschaften reduzieren die Gefahr von stehendem Sturm- oder Abwasser oder gar Verstopfungen deutlich und unerwartete Zusatzkosten werden minimiert.

Mehr Effizienz und Präzision

Harald Schwarzmayr, CEO von Pipelife, sagt:

„Wir sind weltweit das erste Unternehmen, das die 3D-Druck-Technologie in der Fertigung einführt. Ich bin fest davon überzeugt, dass wir einen neuen Standard für eine effiziente, präzise und sichere Produktion setzen. Der automatisierte 3D-Druck ist ein gutes Beispiel für die Vorteile von Industrie 4.0-Technologien in der Produktion.“

Der 3D-Druck bietet auch mehr Sicherheit, da es viele Fälle gibt, in denen für Revisionsschächte nicht standardmäßige Anschlüsse erforderlich sind.

Ton Schoenmaker, Internationaler Projektmanager in der R&D-Abteilung von Pipelife, sagte:

„Normalerweise müssen Sie die nicht standardmäßigen Verbindungen manuell durchtrennen, was ein Unfallrisiko birgt. Doch mit automatisierter 3D-Drucktechnologie reduzieren oder eliminieren wir Verletzungen.“

Roboterarm im Einsatz
Der 3D-Druck wird Anfang 2022 konzernweit implementiert (Bild © Pipelife).

Im Sommer 2021 erhielt das Werk in den Niederlanden einen 3D-Drucker mit zusätzlichen automatisierten Funktionen. Damit konnte die Produktionsgeschwindigkeit und -Präzision deutlich verbessert werden. Weitere Verbesserungen sollen folgen. Danach wird der 3D-Druck Anfang 2022 konzernweit implementiert. Über die weitere Entwicklung des 3D-Drucks weltweit berichten wir auch zukünftig im 3D-grenzenlos Magazin (Newsletter abonnieren).

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