Das australische 3D-Druck-Unternehmen SPEE3D nimmt an der REPTX-Übung der US-Marine teil. Sein WarpSPEE3D-Drucker ist der erste, der erfolgreich Teile auf einem Schiff der US-Marine druckt. REPTX ist eine von ANTX-Coastal Trident 2022 durchgeführte Übung mit mehr als 60 Marine-, Hochschul- und Industrieteilnehmern.

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SPEE3D LogoIn einer Pressemitteilung, die das 3D-grenzenlos Magazin erreicht, gibt das 3D-Druck-Unternehmen SPEE3D bekannt, dass sein WarpSPEE3D-Drucker der erste ist, der erfolgreich Teile auf einem Schiff der US-Marine mit 3D-Druck hergestellt hat. Das 3D-Druck-System von SPEE3D wurde im Rahmen der REPTX-Übung von NAVSEA ausgewählt. Diese wird derzeit im Rahmen des ANTX-Coastal Trident 2022.at Naval Base Ventura County in Port Hueneme, Kalifornien durchgeführt.

3D-Druck auf der See

Steven Camilleri und 3D-gedruckte Komponenten
Steven Camilleri, Chief Technology Officer von SPEE3D, zeigt einen der vier Gedenkanker aus Aluminiumbronze, die sein Team mit seinem 3D-Drucker an Bord des Self Defense Test Ship (SDTS) hergestellt hat (Bild © Jhon Parsons).

Auf See druckten die Verantwortlichen für den WarpSPEE3D-Drucker einen Bronzeanker in fünf Tests jeder Mal erfolgreich, während das Schiff auf See war. In jeweils sechs Minuten wurden Teile mit den gleichen Ergebnissen in 3D gedruckt. Das SPEE3D-Team unterstützte in Vergangenheit auch bereits andere Unternehmen bei ähnlichen Versuchen und half beim Drucken einiger Anwendungen, wie Druckfittings für Rohre, Schutzkästen für Schiffsausrüstung oder Herstellungsmechanismen für Roboterarme.

REPTX ist eine von ANTX-Coastal Trident 2022 durchgeführte Übung mit mehr als 60 Marine-, Hochschul- und Industrieteilnehmern. Dabei finden eine Reihe von technischen Demonstrationen, Feldexperimente und Übungen auf Diskussions- als auch auf Betriebsebene statt. Über REPTX sollen neue Technologien wie additive Fertigung identifiziert, validiert und implementiert werden, mit dem Ziel, Probleme in der Lieferkette zu reduzieren, Wartungsarbeiten effizienter durchzuführen und die Reisezeit zum Hafen zu begrenzen.

1000-mal schneller als vergleichbare Technologien

Laut SPEE3D ist seine patentierte Technologie 1000-mal schneller als jene anderer Metall-3D-Drucker. Es kommt kinetische Energie zum Einsatz, die das Drucken zu erschwinglichen Produktionskosten ermöglicht. In Minuten können über 12 Materialsätze gedruckt werden, wie Kupfer, Edelstahl, Titan, hochfestes Aluminium und Hartmetalle auf Nickelbasis.

Steven Camilleri, Mitbegründer und CTO von SPEE3D, sagte:

„Unser Ziel während REPTX war es, die einsetzbare Technologie von WarpSPEE3D erfolgreich zu testen, um maritime Militärteile nach Bedarf und unter verschiedenen Seebedingungen zu drucken. Wir sind begeistert, dass die Ergebnisse positiv sind und dass SPEE3D das weltweit erste Unternehmen ist, das Teile auf einem Schiff druckt. Wir verstehen die betrieblichen, wirtschaftlichen und Lieferkettenprobleme, mit denen das Militär konfrontiert ist, und freuen uns darauf, weiterhin mit der US-Verteidigung zusammenzuarbeiten, um zur Lösung einiger dieser Herausforderungen beizutragen.“

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