Am 27. März 2019 fand in München das Kick-Off-Meeting des Verbundprojektes IDAM statt, das den Weg für die 3D-Drucktechnologie in die automobile Serienproduktion ebnen soll. Zu den Projektpartner gehören unter anderem das Fraunhofer ILT, die RWTH Aachen und BMW.

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Konsortium des BMBF-Projekts IDAM
Konsortium des BMBF-Projekts IDAM beim Kick-off in München am 27. März 2019 (Bild © BMW Group).

Es war ein Anfang mit weitreichendem Appell: Am 27. März 2019 fand in München das Kick-Off-Meeting des Verbundprojektes IDAM statt, das den Weg für die 3D-Drucktechnologie in die automobile Serienproduktion ebnen sollte. Konkret werden die Projektpartner – bestehend aus kleinen und mittelständischen Unternehmen, Großunternehmen und – erstmals den Metall-3D-Druck in einen industrialisierten und hochautomatisierten Serienprozess in der Automobilindustrie überführen.

Das Fraunhofer-Institut für Lasertechnik ILT in Aachen und der Lehrstuhl für Digitale Additivproduktion DAP der RWTH Aachen unterstützen das Projekt durch ihre langjährige Erfahrung im Bereich der additiven Fertigungstechnologien, heißt es in einer Pressemitteilung des Fraunhofer-Institut für Lasertechnik ILT.

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Insgesamt arbeiten 12 Partner über IDAM innerhalb des Projekts. Laut Fraunhofer-Institut für Lasertechnik ILT soll der Einsatz von metallischem 3D-Druck die technologische Vorreiterrolle Deutschlands und den Produktionsstandort Deutschland nachhaltig stärken.

Die BMW Group steht hinter einem Großteil dieser Entwicklung, und ihr Engagement für die additive Fertigung ist seit fast 30 Jahren nicht unbemerkt geblieben. Von der Investition in eine neue 3D-Druckanlage in München bis hin zu Spezialprojekten wie der Restaurierung von Elvis‘ verlorenem BMW 507 aus dem Jahr 1958 war ihre Arbeit im 3D-Druck so produktiv, dass sie im vergangenen Jahr bereits über eine Million Teile hergestellt hatten, um die ungeahnte Kraft dieser fortschrittlichen Technologie zu nutzen. Derzeit sind am BMW Standort München und im Werk Bonn von GKN Powder Metallurgy 3D-Druck- und AM-Verfahren mit Metall in Kraft.

Im Rahmen des Projekts werden die IDAM-Partner eine serienreife und modulare Produktionsanlage für den metallischen 3D-Druck entwickeln, die automatisierte Prozesse für das Pulverhandling, die Überwachung und die Nachbearbeitung umfasst. Über die weiteren Entwicklungen des Projekts und seinen Ergebnissen erfahren Sie in unserem kostenlosen 3D-Druck-Newsletter.

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