Das Unternehmen Additive Manufacturing Solutions Ltd (AMS) hat kürzlich seine Beteiligung an einem von Innovate UK finanzierten Projekt bekannt gegeben. Dieses Projekt konzentriert sich auf die Untersuchung der Verwendung von recycelten metallischen Materialien im 3D-Druck, insbesondere im Bereich der Luft- und Raumfahrt.
Nachhaltigkeit als Schlüssel zur Zukunft des 3D-Drucks

Das Projekt mit dem Namen „Recycling and Reuse of Aerospace Materials for Additive Manufacturing“ (R2AM2) wird die Prozessfähigkeit und die abschließende Leistung von im 3D-Druck hergestellten, recycelten Produkten untersuchen. Es soll herausgefunden werden, inwiefern es möglich ist, Bestandteile in Vorratsmaterial für den Metall-3D-Druck umzuwandeln. Mit Blick auf die wachsende Nachfrage nach Titan, von dem erwartet wird, dass es 2023 ein Drittel des Metall-AM-Pulvermarktes von 1 Milliarde USD ausmachen wird, sieht AMS die Notwendigkeit, etwa 600 Tonnen recycelte Flugzeugteile als alternative Quelle in Betracht zu ziehen.
Eine neue Richtung für die britische 3D-Druck-Industrie
Robert Higham, CEO und Gründer von AMS, kommentierte die Initiative:
„Das Vereinigte Königreich war einst führend in der AM-Technologie. Dieses Projekt soll dabei helfen, eine solide und nachhaltige Versorgungskette für den 3D-Druck im Vereinigten Königreich aufzubauen und den Sektor insgesamt zu beleben.“
AMS hat bereits begonnen, Schrott-Flugzeugteile in Pulver zu recyceln. Diese werden getestet und zur Herstellung neuer Teile verwendet. Die Daten aus diesen Drucken werden genutzt, um den Prozess als wirksame Quelle für recyceltes, hochwertiges Vorratsmaterial für den britischen 3D-Druckmarkt zu bestätigen.
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