Die bayrische FIT Additive Manufacturing Group hat in einen 3D-Drucker mit Kaltschweißverfahren von SPEE3D investiert. Das Gerät arbeitet mit dem SP3D-3D-Druckverfahren und wird nach Erhalt im Herbst diesen Jahres von der FIT AG intensiv getestet. Geplant ist die additive Fertigung von industrietauglichen Kupferteilen im bayerischen Lupburg.

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Die FIT Additive Manufacturing Group investiert in den neuesten 3D-Drucker des australischen Herstellers SPEE3D. Das 3D-Druckverfahren SP3D (Supersonic 3D Deposition) arbeitet mit dem Kaltschweißverfahren und fertigt Bauteile aus Kupfer in Rekordzeit, verspricht der Hersteller. Neben Kupfer lassen sich auch andere Metalle verarbeiten.

„Raketenschneller“ Aufbau bei enorm hoher kinetischer Energie

Als Rohmaterial wird Metallpulver verwendet, welches mit dem SP3D-Verfahren eine Raketendüse in dreifacher Überschallgeschwindigkeit auf die Trägerplatte feuert. Die Pulverpartikel verbinden sich dabei zu dem gewünschten Objekt durch die enorm hohe kinetische Energie des Ausstoßes.

Nach Herstellerangaben liegen die Pluspunkte des Verfahrens in der „raketenschnellen“ Aufbaurate, die SPEE3D zufolge hundert- bis tausendmal höher als bei einem pulverbettbasierten Verfahren ist. Erstmals wird es mit der Fertigungsmethode möglich sein, mit 3D-Druck Kupferteile industrietauglich additiv herzustellen, heißt es in einer schriftlichen Mitteilung an das 3D-grenzenlos Magazin.

Lightspeed3D Drucker
Der Lightspeed3D 3D-Drucker von Speed3d zählt zu den schnellsten Druckern auf dem Markt (Bild © Speed3d).

Intensive Testphase, um funktionelle Eigenschaften der Bauteile zu überprüfen

Die FIT Additive Manufacturing Group erhält die Maschine im Spätherbst und wird mit dem 3D-Drucker dann eine intensive Testphase beginnen, über dessen Ergebnisse wir auch hier im 3D-grenzenlos Magazin berichten werden (Newsletter abonnieren). Der Fokus wird hierbei vor allem auf den funktionellen Eigenschaften der damit gedruckten Bauteile liegen, wie Philipp Emmerling, der Entwicklungsingenieur bei der FIT Additive Manufacturing Group, erläuterte. Die ersten Probeläufe seien vielversprechend verlaufen.

Das Unternehmen etabliert sich als kompetenter Entwicklungspartner für Industriekunden. Der umfassende Technologiepark beinhaltet herstellerunabhängig zahlreiche Technologien und es werden die Augen stets für neue Impulse offengehalten.

3D-gedruckte Kupferobjekte
Mit dem 3D-Drucker von SPEE3D sollen in Zukunft industrietaugliche Kupferteile additiv hergestellt werden (Bild © SPEE3D).

Laut der Pressemitteilung des Unternehmens meint Carl Fruth, einer der Gründer und Vorstandsvorsitzenden der FIT Additive Manufacturing Group, die Kunden können durch das differenzierte Spektrum an Technologien die optimale Lösung für die oftmals hochkomplexe Entwicklungs- und Fertigungsanliegen anbieten. Im Juli kündigte das Unternehmen seine Expansion nach Japan mit Gründung der Tochterfirma FIT Japan K.K. mit einem Fokus auf den 3D-Druck hochkomplexer Serienbauteile.

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