Die FIT Additive Manufacturing Group ist ein Unternehmen aus Lupburg in Bayern, welches seine Leistungen zur additiven Fertigung zunehmend auch im Ausland anbietet. Nun hat FIT Additive Manufacturing seine Expansion auf dem japanischen Markt angekündigt dafür die Tochterfirma FIT Japan K.K. gegründet. Einer der Schwerpunkte liegt dabei in hoch komplexen Serienbauteilen aus dem 3D-Drucker.

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Die FIT Additive Manufacturing Group expandiert mit Gründung der neuen Tochter FIT Japan K.K. auf den vielversprechenden japanischen Markt. Wie das Unternehmen auf seiner Webseite mitteilt, wartet in Japan ein Großteil der Firmen bezüglich des Einsatzes von 3D-Druckern und additiver Technologien gegenüber europäischen Unternehmen noch ab. Einzig die großen Autokonzerne erkennen die Zeichen des technologischen Wandels und sehen ein Potential im Additive Design and Manufacturing (ADM). In Russland gründete die FIT AG zuletzt in Zusammenarbeit mit NIK Ltd. das Joint-Venture FITNIK. Das Gemeinschaftsunternehmen soll Bauteile für die russische Luft– und Raumfahrindustrie mit Hilfe von industriellen 3D-Druckern herstellen.

Mitarbeiter steht vor Wand, auf der Konzept Fit in Japan präsentiert wird
Die FIT AG wird in Japan eine Tochterfirma gründen, um sich auch dort vor Ort einen Namen zu machen (Bild © FIT AG).

FIT als ausländischer Spezialfertiger für Additive Fertigung

Schrittweise möchte FIT als ausländischer Spezialfertiger für Additive Fertigung in Japan zu einem „Insider“ im Innovationsbereich werden. Hierfür wurde mit FIT Japan eine eigene Tochterfirma für den japanischen Markt gegründet. Die Tochter dient dabei als direkte Schnittstelle für die eigenen ADM-Leistungen am japanischen Markt und soll Zugang zu den wichtigen Kunden verschaffen. Die Geschäftsbeziehungen möchte FIT als Technologieführer neben Japan auch für den gesamten asiatischen Raum erweitern und langfristig fixieren, wie Carl Fruth, der CEO der FIT AG, erklärte. Einige der wichtigsten Konzerne Japans gehören bereits zu den Kunden des innovativen Unternehmens aus dem oberpfälzischen Lupburg.

» Übersicht: Die Entwicklung des 3D-Drucks in Japan

Schwerpunkte von FIT in Japan

Yasushi Murata
Yasushi Murata wird für die Tochterfirma in Japan verantwortlich sein (Bild © FIT AG).

Der Schwerpunkt der Firma liegt in hochkomplexen Serienbauteilen, die per 3D-Drucker im Schichtbauverfahren gefertigt werden. Das Alleinstellungsmerkmal ist ADM, in dem die vollständige Wertschöpfungskette unter additiven Gesichtspunkten eingeschlossen ist.

Das ADM-Servicekomplettpaket besteht in der Pre-Production-Phase aus additiv gerechtem Design und Engineering, aus einem großen Portfolio an AM-Technologien für die Herstellung, ausgeklügelten Nachbearbeitungsverfahren und Qualitätssicherungsmethoden.

Yasushi Murata, der Verantwortliche von FIT Japan, hat 30 Jahre Erfahrung im Automobilbereich und ist ein Kenner der japanischen Fertigungsindustrie. Er sieht die Chance, dass die FIT AG die heutige Fertigungsindustrie Japans aufbrechen kann.

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