Anschlag auf Boston-Marathon:

Student gewinnt Preis für Prothesen aus dem 3D-Drucker

Der amerikanische Student aus Havard David Sengeh hat, neben anderen Mitstreitern, bei einem MIT-Wettbewerb Prothesen entwickelt, die mithilfe von 3D-Druckern hergestellt wurden. Unter den Testpersonen waren auch einige Opfer des im letzten Jahr ausgeübten Bombenanschlags des Boston-Marathons.

Logo MIT (Massachusetts Institute of Technology)Die 3D-Drucktechnologie hat in der Medizin schon einige Errungenschaften erzielen können und auch in diesem Jahr hat das Ausdrucken von Prothesen wieder einen Meilenstein erreicht. Der junge Student David Sengeh aus Boston stammt ursprünglich aus Sierra Leone und wurde inmitten des 11 Jahre andauernden Bürgerkriegs hineingeboren. Unzählige Menschen wurden zu dieser Zeit von Rebellen der „Revolutionären Vereinigten Front“ misshandelt und oftmals verstümmelt. Sengeh, der all diese Taten mit eigenen Augen erlebt hat, machte es sich zu seinem ganz persönlichen Ziel eines Tages eigene Prothesen herzustellen.

Dem jungen Amerikaner ist das dieses Jahr gelungen und er wurde auch dafür belohnt. Mit dem „Lemelson-MIT Collegiate Student“ Preis  ausgezeichnet, gewann Sengeh den begehrten Preis in der Kategorie „Cure it“ (Kurier es!), der zusätzlich mit einer Summe von 15.000 US-Dollar dotiert wurde. Der 27-jährige hatte Prothesen entwickelt, die mithilfe eines 3D-Druckers hergestellt und an Opfern des Boston-Marathon-Anschlags getestet wurden. Jetzt steht Sengeh kurz vor seinem Doktortitel, doch findet er immer noch genügend Zeit jungen Menschen, die das erlebt haben, was er aus seinem Heimatland kennt, zu unterstützen und mit neuen Prothesen auszustatten.

Auch andere Studenten konnten beim Wettbewerb mit ihren Erfindungen Punkten: In der Kategorie „Use it“ stellten Studenten ihre Produkte vor, wie unter anderem einen voll automatischen 3D-Drucker für Schulklassen.

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