Das deutsche Unternehmen und Hersteller für Werkzeugmaschinen TRUMPF präsentiert derzeit auf der Hausmesse INTECH sein neues Produktportfolio. Enthalten sind umfangreiche Leistungen und Produkte zu Industrie 4.0. Im Rahmen der Hausmesse hat sich TRUMPF in einem Pressegespräch über 3D-Druck, künstliche Intelligenz (KI) und die Wettbewerbsfähigkeit des Hochlohnstandorts Europa geäußert. Wir haben die wichtigsten Punkte zusammengefasst.

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TRUMPF hat auf der Hausmesse INTECH laut einer Pressemitteilung erstmals Lösungen mit künstlicher Intelligenz (KI) für den Maschinenbau vorgestellt. Diese würde laut Mathias Kammüller, Chief Digital Officer von TRUMPF, aus den Daten der Maschinen neuen Nutzen für die Fertigung erzielen. Steigt die Leistung der vernetzten Produktion, steigt so auch die Wettbewerbsfähigkeit. TRUMPF setzt Künstliche Intelligenz zur Qualitätssicherung bei der Herstellung von Laserflachbettmaschinen und in anderen Bereichen ein.

Neue Marktsegmente erschließen

TRUMPF ergänzt sein Produktportfolio, um neue Marktsegmente im Digitalbereich zu erschließen. Die Laserdiodensparte erweitert den Zugang zu stark wachsenden Märkten. Laserdioden kommen in Smartphones, in der digitalen Datenübertragung oder in Sensoren für das autonome Fahren zum Einsatz.

Maschinen für den 3D-Druck gehören ebenso zu den Produkten, die von TRUMPF auf der INTECH vorgestellt wurden. Additive Fertigungstechnologien eignen sich laut dem Chief Technologie Officer von TRUMPF, Peter Leibinger, hervorragend zur Herstellung komplexer Formen und kleiner Stückzahlen. Im Oktober letzten Jahres zeigte TRUMPF, wie sich mithilfe eines „grünen Lasers“ auch Reinkupfer und andere Edelmetalle drucken lassen könnten.

3D-gedruckte Objekte aus Kupfer
TRUMPF möchte mithilfe seiner grünen Lasertechnologie Reinkupfer und andere Edelmetalle drucken (Bild © TRUMPF).

Wettbewerb im Hochlohnstandort Europa

Um im Hochlohnstandort Europa wettbewerbsfähig zu bleiben, ist der Einsatz digitaler und innovativer Fertigungstechnologien ein entscheidendes Kriterium, meint Leibinger. Der Kostendruck steige, ebenso wie die Forderung nach geringeren Stückzahlen und schnellerer Produktion. Die USA und auch China stünden neuen Technologien offen gegenüber. Wenn Europa weiterhin eine Führungsrolle möchte, ist es wichtig, länderübergreifend zu arbeiten.

In den eignen Werken und bei den Beschäftigten treibt TRUMPF den digitalen Wandel auf internationaler Ebene bereits voran. Führungskräfte des Unternehmens werden geschult, um sich noch besser auf die Veränderung vorzubereiten. Es gelte, die Chancen der Digitalisierung und neuer Fertigungstechnologien zu nutzen. In die Digitalisierung einzusteigen sei jederzeit auch für kleine und mittelständische Unternehmen möglich.

„Wir können mithilfe der Digitalisierung die Durchlaufzeiten in unseren Fabriken verringern, die Produktivität steigern und die Lagerbestände senken. Unsere Kunden profitieren von einer schnelleren Auftragsbearbeitung und einfacheren Bestellprozessen“, sagte Kammüller.

3D-Druck von Reinkupfer und anderen Edelmetallen mit TRUMPF

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