Der Fall Cody Wilson:

Entscheidung der US-Regierung gegen Bau von 3D-Druck-Waffen

Die Entscheidung ist zwar noch nicht endgültig gefallen, doch scheint es so, als würde der Fall von Cody Wilson so einiges am Sicherheitsbild der Vereinigten Staaten verändern können. Der Bau von 3D-Druck-Waffen soll bald strafrechtlich verfolgt werden. 

Schon seit langem verfolgen wir hier bei 3d-grenzenlos den Fall von Waffenliebhaber und Hobby-Maker Cody Wilson, dem nicht nur der Bau einer einfachen, aber präzisen und gefährlichen 3D-Druck-Waffe, der „Liberator“, verboten wurde, sondern der auch vor einigen Wochen aufgrund dessen die US-Regierung verklagt hatte. Wilson sah sich in seiner Freiheit Reden und eine Waffe besitzen zu dürfen verletzt und scheute deshalb keine Mühe sich der gesamten Regierung zu stellen. Jetzt droht ein wichtiger Schritt das Ganze noch komplizierter zu machen.

3D-Druckwaffe
Cody Wilson und seine selbstgebaute 3D-Druckwaffe (Foto: © 3dprint.com)

Vor zwei Jahren hatte Cody Wilson im Internet den Bau einer einfachen Schusswaffe aus dem 3D-Drucker ins Internet gestellt. Jetzt hat die US-Regierung mit Barack Obama ernste Absichten gegen solche Vorhaben vorzugehen. Der Präsident wie auch andere hatten vergangene Woche den Vorschlag gemacht Änderungen am International Traffic in Arms Regulation vorzunehmen, in denen festgehalten werden soll, dass jegliche Anleitung zum Bau der eigenen Waffe auf Social-Media Plattformen wie YouTube oder ähnlichen grundsätzlich strafrechtlich verfolgt werden soll.

3D-Druckwaffenanleitung
Anleitungen wie diese, auch wenn sie nur aus Bildern bestehen, werden zukünftig illegal sein (Foto: © 3dprint.com)

Damit wird es nicht nur für Wilson, sondern auch für andere Gruppen, Hobby-Maker-Zusammenschließungen sowie Organisationen schwer werden ihre Ideen und Bauanleitungen zu verbreiten. Obama plant zudem die Änderung einiger Schlagwörter wie beispielsweise „Technische Daten“, „öffentliche Domänen“ sowie „Export“ ,“Re-export“ oder „Wiedertransfer“ zu Gunsten der nationalen Sicherheit. Vor allem das Schlagwort der „Technischen Daten“ und dessen Definition, die sowohl Diagramme, Tabellen, Design-Anleitungen, Elektronische Daten als auch Bau-Spezifikationen umfassen, dürfte für Wilson eine der größten Hürde darstellen.

Bau und Verbreitung von 3D-Druckwaffen sowie deren Anleitungen auf Internetforen, YouTube oder als Software-Disk soll zukünftig als illegale Straftat eingestuft werden um so die nationalen Sicherheit nicht noch weiter unnötig zu gefährden. In einem Land wie den Vereinigten Staaten, in dem es schon immer legal war Waffen zu tragen, mag dies vielleicht keine schlechte Entscheidung sein.

Was sagt ihr dazu? Ist die Entscheidung von Obama und seiner Regierung plausibel? Hinterlasst einfach Eure Kommentare dazu oder diskutiert mit uns auf unserer Facebook-Seite.

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