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Vertriebsabkommen: Dell öffnet MakerBot die Tür zum Massenmarkt

Logo DellDell steigt in den Markt der 3D-Drucker ein. Der US-amerikanische Computerhersteller wird dabei vorerst keine eigenen Dell-3D-Drucker produzieren, sondern als Vertriebspartner für das New Yorker-Startup-Unternehmen MakerBot auftreten.

Wie businesswire.com am Montag berichtete, steigt Dell in den 3D-Druck-Markt ein. Dell wird dabei allerdings zunächst keine eigenen 3D-Drucker produzieren. Vielmehr koordiniert Dell zukünftig die Marktausweitung von MakerBot – dem US-Hardware- und 3D-Drucker-Hersteller.

MakerBot macht sich seit Anfang 2009 einen Namen im 3D-Druck. Spätestens aber seit der Einführung des MakerBot ‚Replicator‚ Anfang 2012 gelang dem Unternehmen der Durchbruch. Der Replicator erlaubte erstmalig das Drucken größerer Gegenstände, als es noch bei den Vorgängern Cupcake CNC und Thing-O-Matic möglich war. Auch zweifarbiges Drucken ist mit dem Replicator möglich.

Seit Einführung des Replicator 2 (höhere Auflösung, druckt standardmäßig mit PLA) gelingt MakerBot zunehmend die Etablierung der 3D-Drucker im Marktsegment der Endkunden sowie der kleinen und mittelständischen Unternehmen. Dennoch ist es für das relativ kleine Unternehmen aus New York alleine beinahe unmöglich einen weltweiten Vertrieb zu koordinieren.

Vorteile für beide Seiten

Logo DellAn diesem Punkt setzt das Vertriebsabkommen zwischen Dell und MakerBot an. Dell verfügt über ausgereifte, globale Vertriebsstrukturen – vor allem im Segment der KMU (kleine und mittelständische Unternehmen). Mit dem Vertrieb des MakerBot Replicator durch Dell, schafft es MakerBot so, auch Märkte zu erreichen die ihnen sonst womöglich – zumindest in näherer Zukunft – verschlossen geblieben werden. MakerBot baut also seine Position aus.

Das Vertriebsabkommen zwischen Dell und MakerBot beschränkt sich zunächst nur auf den US-Markt. Eine baldige Ausdehnung ist aber wahrscheinlich. Der Vertrieb beginnt zum 20. Februar diesen Jahres.

Darüber hinaus erhofft sich Bre Pettis, Unternehmensgründer und -Chef von MakerBot, mit dem Vertriebsabkommen zwischen Dell und MakerBot zukünftig noch weitere Märkte zu erschließen. Vor allem den Privatkundenmarkt gilt unter Spekulanten als besonders lukrativ. Sofern die Verkaufszahlen signifikant steigern, glaubt Pettis, investiert der Konzern Dell in weitere Entwicklungen.

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