
Volvo stellt nicht nur Autos her, sondern auch seit 1928 Trucks, die seither in 15 Ländern produziert werden. Volvo Trucks heißt das Schwesterunternehmen, das in Gothenburg, in Schweden, seinen Sitz hat. Fertigungsleiter bei Volvo Trucks, Pierre Jenny, gibt jetzt bekannt, dass die Nutzung von 3D-Druckern zu einem Segen für den Konzern geworden ist. Hinter dieser Message steht der 3D-Druckerhersteller Stratasys.
Um die Werkzeuge herzustellen, die für den Bau eines Truck benötigt werden, brauchte der Konzern bis zu 36 Tage, was jedoch durch die Nutzung von Stratasys 3D-Druckern auf ganze zwei Tage reduziert werden konnte. 30 Werkzeuge hat Volvo Trucks bis jetzt ausgedruckt und damit den Herstellungsprozess der meisten um 94 Prozent reduziert. Aus den 3D-Druckern kommen langlebige Werkzeuge heraus, die nicht mehr aus Metall hergestellt werden und somit auch leichter und flexibler sind.
Was früher 100 Euro pro Kubikzentimeter Material gekostet hat, ist heute dank 3D-Druckern für 1 Euro herstellerbar. Innerhalb von drei Monaten konnten mithilfe vom Stratasys Fortus 3D Production System Klemmen, Spannvorrichtungen sowie Werkzeughalter ausgedruckt werden. Renny versichert zusätzlich, dass die Werkzeuge bis jetzt die Haltbarkeits- und Belastungstests ohne Probleme bestanden haben.
Für Automobilkonzerne bedeutet das Ausdrucken von Werkzeugen sowie unterschiedlicher Einzelteile durch einen 3D-Drucker nicht nur dass Kosten erspart werden, sondern ebenfalls ein Anstoß auch an die Umwelt zu denken. Die Nutzung von 3D-Druckern erlaubt den Designern nämlich kurz vor der Produktion bestimmter Werkstücke Änderungen vorzunehmen, wodurch wiederum weniger Materialverschwendung und damit weniger Abfall entsteht.
Quelle: http://blog.stratasys.com








