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3D-Trends 2015: Trends und Neuheiten auf dem 3D-Markt

Der 3D-Markt entwickelt sich rasend schnell und kann damit auf immer mehr Produkte aus dem 3D-Bereich blicken. Angefangen von den einfachen 3D-Brillen, die schon seit langem bekannt sind über 3D-Fernseher, 3D-Beamer, 3D-Scanner bis hin zu 3D-Druckern reicht das umfassende Angebot.

Neben diesen finden sich schon seit langem 3D-Games auf dem Markt und seit kurzem arbeitet man sogar an 3D-BluRays, wenngleich die Technik bisher noch nicht ganz ausgefeilt ist. Kommen wird sie aber garantiert, denn der 3D-Hype lässt sich nicht mehr aufhalten. Wir haben einen Blick auf die neuesten Trends der geworfen und stellen Ihnen einige davon vor.

3D-Brillen – das sind die Trends

Bei den 3D-Brillen muss man grundsätzlich zwischen den Shutter- und den Polarisationsbrillen unterscheiden. Während die aktiven Bilder bei vielen modernen Fernsehern zum Einsatz kommen, ist die passive Darstellung von 3D im Kino weit verbreitet. Die Shutterbrillen gelten als aktive 3D-Brillen. Bei ihnen werden den Augen jeweils leicht versetzte Bilder vorgesetzt, die LC-Displays, die in den Brillen integriert sind, werden extrem schnell abgedunkelt, die Bilder extrem schnell leicht versetzt angezeigt. Für das Auge entsteht der dreidimensionale Eindruck.

Bei der passiven 3D-Darstellung werden die Einzelbilder für die beiden Augen nicht nacheinander, sondern gleichzeitig angezeigt. Die Bilder sind unterschiedlich polarisiert, die Brille enthält Polfilter, so dass das jeweilige Auge nur das Bild mit den korrekten Informationen erhält.

Zu den aktuellen 3D-Brillen zählen zum Beispiel die Marchon EX3D5004, die sich durch einen sehr guten, augennahen Sitz auszeichnet und ein großes Sichtfeld dank gebogener Gläser beinhaltet. Auch die Nvidia GeForce 3D Vision erfreut sich großer Beliebtheit, da sie vor allem eine perfekte Spieleunterstützung bietet. Sie ist aber vergleichsweise schwer. Die Epson ELPGS03 überzeugt dagegen mit einem breiten Sichtfeld und einem hohen Tragekomfort.

3D-Fernseher – die Trends des Jahres

Unter den aktuellen 3D-Fernsehern zeigt sich ein neuer Trend. So soll es bereits erste Modelle geben, die sogar komplett ohne 3D-Brillen – die teilweise als unkomfortabel wahrgenommen werden – auskommen. So wurde auf der Messe CES im Januar 2011 ein Prototyp eines LG Fernsehers vorgestellt, der für das Betrachten des 3D-Bilds keine Brille erforderte. Die Technik war jedoch damals noch nicht ganz ausgereift, da man immer in einem bestimmten Winkel vor dem Gerät stehen musste.

In Japan ist der 3D-Fernseher Toshiba 20GL1 bereits auf dem Markt. Auch dieser 3D-Fernseher kommt ohne Brille aus, ist aber mit einer 50 Zentimeter Bildschirmdiagonale sehr klein. Zudem ist er derzeit noch recht teuer. Zu den aktuell besten 3D-Fernsehern auf dem Markt gehören der Philips 55PFS8109 sowie der Samsung UE55H6600, der sogar Full-HD und eine Bildwiederholrate von 50 Hz bietet.

Generell zeigt sich in der Nachfrage nach 3D-TVs in den letzten fünf Fahren ein hoher Anstieg. Im Jahr 2011 besaßen nur 2% aller TV-Haushalte einen 3D-Fernseher. In diesem Jahr (2015) ist die Anzahl um 20% angestiegen: Bereits 22% aller TV-Haushalte in Deutschland besitzen laut Erhebung durch Goldmedia einen 3D-Fernseher für Filme, Serien und einen höheren Unterhaltungsgrad (siehe: Umfrage aus dem Jahr 2015, Goldmedia). Hieraus lässt sich schließen, dass das 3D-Format weiterhin an Beliebtheit gewinnt und deutsche Haushalte verstärkt dazu bereit sind, in 3D-TV-Geräte zu investieren. Dies kann auch daran liegen, dass die Anschaffungskosten im Laufe der Zeit gesunken sind.

Diagramm zur Entwicklung 3D-TV-Geräte (Statista)

Prognostizierter Anteil der 3D TV-Haushalte an allen TV-Haushalten in Deutschland von 2010 bis 2015 (Grafik/ Diagramm © Statista).

3D-Beamer – so sehen die Trends aus

Auch bei den 3D-Beamern gibt es viel Neues. So sind es vor allem die 3D-Beamer von Acer, Epson und BenQ, die derzeit überzeugen. Im Test der 3D-Fernseher schnitt der BenQ MW523 als besonders sparsam ab (Quelle: Testsieger.de). Er ist auch im Vollbetrieb sehr leise, bietet ein gutes Bild und lässt sich einfach bedienen. Der 3D-Beamer Acer H9505BD funktioniert laut Herstellerangaben mit allen gängigen 3D-Playern und Spielekonsolen. Die Bildqualität ist mit der HD-Auflösung von 1.920 x 1.080 Pixeln nicht zu unterschätzen und es gibt unzählige Anschlüsse, die mit an Bord sind.

Ebenfalls zählt der Epson EH-TW5910 zu den angesagten 3D-Beamern und kommt mit zahlreichen Anschlussmöglichkeiten, von HDMI über PC, RS232 Control Port bis hin zu D-Sub und USB daher. Die Bildqualität und Auflösung vermögen eindeutig zu überzeugen und es ist möglich, viele externe 3D-Quellen anzuschließen. Wer sich detaillierter über 3D-Beamer informieren will, kann Acer, Epson und BenQ 3D-Beamer auf Comtech.de vergleichen. Neben einer großen Auswahl und detaillierten Produktbeschreibungen, findet man hier auch Schnäppchenpreise für die neuste 3D-Technik in Bezug auf Fernseher und Beamer.

Was sind die Trends unter den 3D-Druckern?

Auch in der Entwicklung der 3D-Drucker macht der Fortschritt natürlich ebenso wenig Halt. Aktuell zu den besten Geräten gehört der Ultimaking Ultimaker 2.0. Detailgetreue und qualitativ hochwertige Ausdrucke gepaart mit einer hohen Präzision machen den 3D-Drucker zum Highlight auf dem Markt. Zudem lässt er sich auch ohne PC-Anschluss nutzen und kann sogar große Objekte ausdrucken. Laut Nutzerwertungen auf Computerbild.de (Testnote: 1,87) sind lediglich die Betriebsgeräusche sehr hoch und können gegebenenfalls als störend empfunden werden.

Ebenfalls erfreut sich der Felix Robotics Felix 3.0 Dual Extruder derzeit einer großen Beliebtheit am Markt. Er druckt präzise und zuverlässig auch große Objekte und ist selbst ohne PC nutzbar. Zusätzlich hat er zwei Druckköpfe, sodass man mit einem Filament drucken und mit dem zweiten Stützmaterial für Überhänge einfügen kann.

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  • Michael Scharna 8. Juli 2015, 17:40

    Hallo lieber Redakteur,

    danke für eure interessanten Beiträge. Gibt es inzwischen eigentlich einen Drucker, der fein genug arbeitet, so dass er Schallplatten produzieren kann (z.B. Replikas der alten Schellackplatten)? Eventuell müsste er sich dazu drehen (halt wie ein Plattenteller…)

    LG

    Michel

    Reply
  • Tobias Claren 24. Dezember 2015, 17:42

    „und seit kurzem arbeitet man sogar an 3D-BluRays, wenngleich die Technik bisher noch nicht ganz ausgefeilt ist.“

    BR3D’s gibt es doch schon länger (Artikel vom 8. Juli 2015).
    Daran arbeitet keiner mehr, die ist auf dem Markt.
    Man arbeitet an der UHD-Blu-Ray, allerdings nicht mit UHD-3D.
    Die Geräte können dann UHD und natürlich abwärtskompatibel Blu-Ray-3D.

    Reply

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