Studie:

Studie besagt, weniger als 10 Prozent der Arbeitsplätze durch 3D-Druck und Automatisierung bedroht

Viele Menschen hegen die Befürchtung, dass die Automatisation – zu der auch der 3D-Druck gehört – in großem Stil Arbeitsplätze verdrängen würde. In Frankreich wurde dazu jetzt ein Bericht veröffentlicht. Und das Ergebnis dürfte Experten bestätigen.

Einem Bericht des französischen Beschäftigungspolitischen Rates (Conseil d’orientation pour l’emploi) zufolge ist davon auszugehen, dass in Frankreich weniger als 10 Prozent der Arbeitsplätze durch automatisierte Technologien wie beispielsweise den 3D-Druck bedroht sind.

Da immer mehr automatisierte Technologien, zu denen die Robotik, die künstliche Intelligenz und auch3D-Druck gehören, eine stetige Weiterentwicklung erfahren, befürchten viele Menschen, dass dadurch Arbeitsplätze verloren gehen. Viele Studien sind ebenfalls zu dem Ergebnis gekommen, dass durch den Einsatz eine Vielzahl an Arbeitsplätzen in Gefahr seien. Um diese Bedenken innerhalb Frankreichs Beachtung zu schenken, hat der Beschäftigungspolitische Rat nun einen Bericht veröffentlicht, der nicht nur die Risiken, sondern auch die Potenziale der neuen Technologien aufzeigt.

Risiken und Potenziale neuer Technologien

Der Bericht analysiert unter anderem im nationalen und internationalen Rahmen, wie sich die neuen Technologien auf das Beschäftigungsvolumen, die am stärksten betroffenen Wirtschaftszweige, die Entwicklung der Unternehmen und auf die Beschäftigten selbst auswirkt.

Die beiden wichtigsten Ergebnisse der Studie

Weniger als 10 Prozent der Arbeitsplätze werden durch den Ausbau der neuen Technologien in ihrem Bestand bedroht sein. Bei der Hälfte aller Arbeitsplätze ist zu erwarten, dass in die Tätigkeit neue Technologien mit einfließen, sich also die Tätigkeitsbeschreibung erweitert.

Auch bei den Arbeitsplätzen, die durch diese Technologie gefährdet sind, werden in dem Bericht diskutiert. Dazu gehören beispielsweise Instandhaltungsarbeiten, industrielle Fertigung sowie der Fahrzeugbau. Andere Beschäftigte, zu denen beispielsweise Lehrer, Pflegekräfte, Verkäuferinnen, Rezeptionisten und weitere Dienstleister gehören, sind nur teilweise von diesen neuen Technologien betroffen. Hier wird sich unter Umständen die Jobbeschreibung erweitern.

Grafische Darstellung.
Grafik des französischen Beschäftigungspolitischen Rates zu den Auswirkungen der Automatisation. (Bild: © coe.gouv.fr)

Die Umwandlung der Arbeitsplätze, die vermutlich im großen Maß stattfinden wird, „kann viele Chancen eröffnen und viele kleinere Aufgaben weniger mühsam und effizienter machen“, so die Präsidentin des Rates, Marie-Claire Carrè-Gée. Durch die neuen Technologien könnten zudem in Frankreich auch neue Arbeitsplätze entstehen. Es läge an den wirtschaftlichen Akteuren, den Bürgern und Behörden, die entsprechenden Mittel zur Verfügung zu stellen, so Carrè-Gée abschließend.

In einem Folgeband, dessen Veröffentlichung für das Frühjahr dieses Jahres geplant ist, wird auf die Auswirkungen, die die neuen Technologien auf die Arbeitsbedingungen, die Organisation und die Kompetenzen haben, eingegangen. Natürlich werden wir auch über dieses Thema auf 3D-grenzenlos und im Newsletter berichten.


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