Zukunft 3D-Druck:

General Electric investiert 100 Millionen Euro in den 3D-Druck und schafft so 700 neue Arbeitsplätze in Bayern

Im letzten Jahr scheiterte die Übernahme von SLM Solutions durch General Electric (GE). GE schnappte sich stattdessen Concept Laser. Nun fließen 100 Millionen Dollar Euro in den Ausbau des Unternehmens. Und schafft über 700 neue Arbeitsplätze für das bayerische Lichtenfels.

Der US-Mischkonzern General Electric (GE) übernahm im letzten Jahr das schwedische Unternehmen Acram und zu 75 Prozent den Lichtenfelser 3D-Drucker-Hersteller Concept Laser (wir berichteten). In Lichtenfels (Bayern) tätigt GE jetzt Millioneninvestitionen in den 3D-Druck und den Standortausbau Lichtenfeld. Diese Investitionen führen zur Schaffung von 700 Arbeitsplätzen.

Die Summe der Investitionen beläuft sich auf 100 Millionen Euro und dienen dem Ausbau des Standorts und in das GE-Forschungszentrum Garching werden weitere 15 Millionen Euro investiert, was fünfzig zusätzliche Jobs entstehen lässt, berichtete die globale Ausgabe vom „Handelsblatt“. Der Konzern wird außerdem ein Kundenzentrum für 3D-Druck eröffnen.

Umsatzerwartungen bis 2020 liegen bei 1 Milliarde US-Dollar

Concept Laser Büro
Concept Laser am Standort Lichtenfels (Bild © Concept Laser).

Nach den Planungen soll der Umsatz mit 3D-Druck bis 2020 auf eine Milliarde US-Dollar (ca. 900 Millionen Euro) gesteigert werden. In den kommenden zehn Jahren sei dafür der Absatz von 10.000 3D-Druckmaschinen vorgesehen. Vorerst setzt der Hersteller dabei seinen Fokus auf Bauteile für die Luftfahrtindustrie. Von den Investitionen zeigte sich Bayerns Wirtschaftsministerin Ilse Aigner (CSU) erfreut und der Freistaat würde mit diesem Engagement seinen Kompetenzvorsprung in der Industrie 4.0 weiter ausbauen, so Aigner.

General Electric ist der Erzrivale von Siemens und investiert wie Siemens auch erheblich in den 3D-Druck. Im Januar dieses Jahres tauchten Gerüchte auf, nach denen GE an einem Kauf des 3D-Drucker-Herstellers 3D Systems interessiert sein könnte. Bei Prag baut das Unternehmen bis 2022 eine 3D-Druck-Fabrikanlage für die Fertigung von Turbopropeller-Motoren auf. In der Medizin plant GE Healthcare auf Basis von CT-Scans „auf Knopfdruck“ medizinische Modelle mit dem 3D-Drucker herzustellen.

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