Studie:

Wissenschaftliche Studie besagt, ein privater 3D-Drucker kann bis zu 1000 Prozent Rendite abwerfen

Wer bis jetzt nach Beweggründen für den Kauf eines 3D-Druckers suchte, dem kann vielleicht eine neue Studie der Michigan Technological University (MTU) helfen. Diese brachte zutage, dass der Einsatz von 3D-Druckern in Privathaushalten unter Beachtung einiger Kriterien sehr rentabel sein kann.

Die Studie der MTU wurde von Professor Joshua Pearce und seinen Mitarbeitern durchgeführt. Sie sollte aufzeigen, ob der Einsatz eines 3D-Druckers in privaten Haushalten effektiv und finanziell von Vorteil sei. Auch wer einen solchen Desktop-3D-Drucker bereits nutzt, kann mit Hilfe der Studie überprüfen, wie viel Geld er noch einsparen könnte.

In der Studie ist unter anderem aufgeführt, dass durch den Einsatz eines Desktop-3D-Druckers sich dessen Kosten in den ersten 6 Monaten amortisieren können. Eine fast 1.000-prozentige Rendite lässt sich in einem Zeitraum von fünf Jahren erzielen.

Link-Tipp: Liste von über 100 3D-Druckern ab 200 Euro

LulzBot 3D-Drucker
LulzBot 3D-Drucker im Einsatz. (Bild: © MTU).

Um die Ergebnisse zu überprüfen, erhielt die Studentin Emily Petersen, die bis dahin noch keinen 3D-Drucker genutzt hatte, einen LulzBot Mini 3D-Drucker, dessen Anschaffungskosten bei 1.250 US-Dollar liegen. Die Studentin war erleichtert, dass der 3D-Druck sehr einfach vonstatten gehen kann. Sobald der 3D-Drucker betriebsbereit war, begab sie sich mit Hilfe der Suchmaschine Yeggi auf die Suche nach 3D-Modellen. Sie sollte insgesamt 26 verschiedene populäre 3D-Objekte ausdrucken, die im Alltag eingesetzt werden konnten. Dazu gehörten beispielsweise ein Kamerahalter und ein Handygehäuse. Sobald das Modell fertiggestellt war, setzten sich Pearce und Petersen zusammen.

Mit den Kosten für die 26 Stücke ließ sich ein Zeitraum von 6 Monaten abschätzen, sofern in jeder Woche ein Teil angefertigt wird. Dabei wurden selbstverständlich die Druckzeit, der Materialverbrauch (als Material kam PLA zum Einsatz) und die Stromkosten mit einbezogen. Um die Preise vergleichen zu können, wurden sämtliche Teile einzeln eingestuft. Dazu nutzte Pearce zwei gekaufte Versionen, wobei die eine zu den günstigsten und die zweite zu den teuersten Angeboten zählte. So stellte Pearce fest, dass die 3D-gedruckten Pendants Einsparungen von 93 Prozent (bei den kostengünstigen Angeboten) bis hin zu 98 Prozent (im Vergleich zu den teureren Stücken) erzielen.

Einige der ausgedruckten Stücke.
Ein Teil der mit einem LulzBot 3D-Drucker gefertigten Stücke. (Bild: © MTU)

Mit diesen Durchschnittswerten ließ sich feststellen, dass die Kosten für den 3D-Drucker, das Material, den Energieverbrauch sich innerhalb von drei Jahren nicht nur amortisiert haben, sondern zugleich ein 25-prozentiger Gewinn erzielt wurde. Bei sehr intensiver Nutzung, intelligenter Einkaufspolitik von Zusatzmaterialien und einer längerne Nutzungsdauer lässt sich sogar eine Rendite von 1000% erreiche, wobei der Wert aus unserer Sicht eher theoretisch zu verstehen ist. Die Studie selbst hatte das Ziel aufzuzeigen, dass der 3D-Druck auch zuhause produktiv und effizient genutzt werden kann. Die notwendigen Vorlagen können auf Plattformen wie Thingiverse oder Pinshape heruntergeladen werden. Auf unserer Themenseite „Hobby-Makers“ zeigen wir außerdem zahlreiche Beispiele für die private Anwendung von 3D-Druckern.

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