Neuesten Zahlen des Marktforschungsunternehmens CONTEXT zufolge hat sich der Markt für industrielle 3D-Drucker vom COVID-Rückgang 2020 weltweit erholt. Die Verkäufe der AM-Maschinen im Preissegment über 20.000 US-Dollar ist in allen Bereichen stark gestiegen, teils um über 60%. Alle Zahlen zusammengefasst hier in der Übersicht.

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Laut neuestem Branchenbericht des Market-Intelligence-Spezialisten CONTEXT, sind die Auslieferungen der teuersten Maschinen der 3D-Drucker-Branche im zweiten Quartal 2021 stark gestiegen. Die Verkäufe von 3D-Druckern im Wert von über 20.000 US-Dollar haben sich vom COVID-Rückgang 2020 somit erholt. Die Daten von CONTEXT belegen, dass die Nachfrage zwar immer noch nicht auf das Niveau vor der Pandemie zurückgekehrt ist, beweisen jedoch auch, dass sich Benutzer und Unternehmen dem 3D-Druck zuwenden, um Lieferketten zu sichern und zukünftige Möglichkeiten zu schaffen.

Erholung des industriellen Sektors

Die neuesten Zahlen von CONTEXT bekräftigen, was bereits im ersten Quartal 2021 festgestellt wurde: Die Erholung der westlichen 3D-Druckermärkte gewinnt an Fahrt und deuten darauf hin, dass sich dieser Trend in naher Zukunft fortsetzen könnte.

Metall-3D-Druck
In dem Metall-3D-Drucker für Lasersintern wurde soeben ein Bauteil fertiggestellt und kann mit Post-Processing nachbearbeitet werden oder dient als Prototyp (Symbolbild).

Seit dem zweiten Quartal 2020 sind die Auslieferungen von „industriellen“ Maschinen mit einem Preis von mehr als 100.000 US-Dollar um 61 % gestiegen, während die Auslieferungen von Systemen mit einem Preis von 20.000 bis 100.000 US-Dollar ebenfalls um 43 % gestiegen sind. Gegenüber dem Zeitraum vor der COVID-19-Pandemie (zweites Quartal 2019) verzeichnen die Zahlen jedoch einen Rückgang von 10 % bzw. 5 %.

Nachfrage von Hobbybastlern schwindet

Im Gegensatz zu dem im ersten Halbjahr 2020 festgestellten Anstieg der Auslieferungen preiswerter Desktop-3D-Drucker um 68 %, hat CONTEXT nun eine vollständige Umkehr dieses Trends im zweiten Quartal 2021 gemeldet. Der Umsatz in der Kategorie der Desktop-Geräte mit einem Kaufpreis unter 2.500 US-Dollar ging von Q2 2020 bis Q2 2021 um rund 32 % zurück.

In ähnlicher Weise sind die Auslieferungen von 3D-Drucker-Bausätzen im gleichen Zeitraum um 18 % gestiegen, was jedoch ein deutlich geringeres Wachstum als in den Vorquartalen darstellt.

Das Unternehmen prognostiziert, dass das Geschäftsjahr 2021 mit einem „großen Wachstum gegenüber dem Vorjahr“ für den 3D-Drucker-Sektor enden wird, wobei die Auslieferungen voraussichtlich 9 % über dem Niveau des Geschäftsjahres 2019 liegen werden. Über die weitere Marktentwicklung der industriellen und Desktop-3D-Drucker berichten wir auch zukünftig im 3D-grenzenlos Magazin und kostenlos im Newsletter (hier abonnieren).

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