
Industrie kaum noch ohne 3D-Druck

Der 3D-Druck ist schon heute aus der Industrie nicht mehr wegzudenken. Marktforscher von Ernst & Young haben in einer Untersuchung festgestellt, dass das weltweite Marktvolumen im Oktober 2019 zum Zeitpunkt der Befragung bereits um 24% auf insgesamt 11,2 Milliarden US-Dollar gestiegen war. Das kommt nicht nur vom technologischen Fortschritt. Kosten sinken und Produkte werden schneller hergestellt. So ist davon auszugehen, dass längst noch kein Ende beim Wachstum der additiven Fertigung in Sicht ist. Die steuerlichen Regulierungen sind aber noch auf einem alten Stand, befindet die WTO und plant hat nun erstmals die Diskussion zu dem Thema ausgesprochen.
Um diese der Situation gegebenenfalls anzupassen, möchte die Welthandelsorganisation WTO im Juni 2020 über eine mögliche 3D-Druck-Steuer sprechen. Schwierig an der Sache ist es, dass die additive Fertigung teilweise mit „digitalen Gütern“ zusammenhängt. Dateien werden versendet, ohne dass Zollgebühren anfallen. Bei traditionellen Fertigungsverfahren werden Waren oft auch grenzüberschreitend geschickt.
Auf dem Weltwirtschaftsforum, das vor wenigen Wochen stattfand, haben sich die wichtigsten Akteure gegen eine solche Steuer positioniert und eine Empfehlung dementsprechend ausgesprochen. Über alle Neuheiten zu dem Thema berichten wir in Zukunft im 3D-grenzenlos Magazin und kostenlos im 3D-Druck-Newsletter.






