Eine Marktanalyse von Context betrachtet die Verkaufszahlen des vergangenen Jahres bei 3D-Druckern. Für den Metall-3D-Druck sahen die Zahlen sehr gut aus, andere Bereiche wiederum hatten zu kämpfen. Vor allem ein 3D-Drucker-Hersteller konnte seine Verkaufszahlen mehr als verdreifachen. Eine Übersicht der aktuellen Situation.

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CONTEXT Logo.In China und Nordamerika wurde eine zunehmende Anzahl verkaufter industrieller 3D-Drucker (Kosten von mehr als 100.000 USD) registriert. Im dritten Quartal 2019 stieg der Verkauf von 3D-Druckern der aktuellen Marktanalyse von Context zu Folge um 8% im Vergleich zum Vorjahr. Fast 70% des Umsatzes mit 3D-Druckern entfielen also auf den industriellen Bereich.

Gegenwind und schwache Sektoren

Einige Anbieter vermeldeten in der zweiten Jahreshälfte Gegenwind. Es gab eine geringere Nachfrage aus dem schwachen Automobilsektor, schwache europäische Volkswirtschaften und einen allgemein schwachen Markt für die industrielle Fertigung, wie Chris Connery, VP Global Analysis and Research bei Context, erklärt. Für HP gab es bei industriellen 3D-Polymerdruckern ein großes Wachstum. Im dritten Quartal 2019 wurden 347% mehr HP 3D-Drucker ausgeliefert als im Vorjahr.

Dank dem chinesischen Anbieter UnionTech wuchs auch der chinesische Inlandsmarkt. Es wurden um 36% mehr industrielle 3D-Drucker als im Vorjahr ausgeliefert. In Nordamerika waren es 22% mehr. In Westeuropa – dem zweitgrößten Markt für industrielle 3D-Drucker – gingen die Lieferungen jedoch um 28% zurück.

3D-Metalldruck steigt, Pulverbettfusion kämpft

3D-Metalldrucker machten nur 32% der verkauften Einheiten aus, aber mehr als 51% des Umsatzes. In diesem Sektor stiegen die Lieferungen in den letzten zwei Jahren um 30%. Die Pulverbettfusion geriet ein wenig in schwierige Zeiten und wurde im dritten Quartal um 18% weniger ausgeliefert als im Vorjahr.

HP Metal Jet Factory
Für HP gab es bei industriellen 3D-Polymerdruckern ein großes Wachstum (Bild © HP Inc.).

3D-Drucker der Professional-Preisklasse (zwischen 2.500 USD (2.250 EUR) und 20.000 USD (18.000 EUR)) wurden im Vergleich zu den beiden anderen, Personal (unter 2.500 USD (2.250 EUR) und Design (zwischen 20.000 USD (18.000 EUR) und 100.000 USD (90.000 EUR)), laut Context am stärksten ausgeliefert. Die Preisklasse Design blieb nahezu unverändert und die Personal-Preisgruppe kämpfte weiter gegen Low-Cost-3D-Drucker und 3D-Drucker-Bausätze aus China. Im Segment der professionellen Anwender gab es ein Wachstum von 21% im Vorjahresvergleich. Über alle zukünftigen Entwicklungen auf dem Markt der 3D-Drucker berichten wir im kostenlosen 3D-grenzenlos Newsletter (jetzt abonnieren).

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