Recycling, Nachhaltigkeit und Transformation sind Begriffe die bisweilen noch seltenere in Zusammenhang mit der 3D-Drucktechnologie fallen. Und trotzdem ist der Einfluss des 3D-Drucks auf die zirkuläre Wirtschaft groß und kann einen maßgeblichen Beitrag für den Umweltschutz leisten. Dieser Beitrag stellt die Rolle der 3D-Drucker im Rahmen zirkulärer Kunststoffverwendung vor.

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Der Kunststoff, beziehungsweise das Plastik, ist heutzutage in seiner Verwendung stärker umstritten als jemals zuvor. Dafür sorgen die Schlagzeilen rund um die Verseuchung der Meere mit großen Plastikmüllanteilen sowie dem vorhandenen Mikroplastik. Letzteres ist nicht nur mehr dort zu finden, sondern ebenso in vielen anderen Bereichen in der Natur. So muss sich die Wirtschaft einer neuen Herausforderung stellen, welches Plastik als Produktmaterial verwendet. Jene Industrie muss Antworten finden, wie sie der Umweltverschmutzung entgegentreten kann.

Das kann zum Beispiel mittels nachhaltiger (bzw. zirkulärer) Verwendung von Kunststoffen passieren. Ein 3D-Druck-Service steht somit ebenso vor der Herausforderung, an dieser nachhaltigen Wirtschaft zu partizipieren. Es gibt bereits erste Erfolge und Beispiele, wie dies in dem speziellen Sektor funktionieren kann.

Recycling für den 3D-Druck

Ökologie der Erde
Umweltschutz mit 3D-Druk durch intelligente und innovative Konzepte (Symbolbild).

Dazu gehört beispielsweise das Drucken neuer und nützlicher Gegenstände, die aus Abfällen generiert wurden. In Rotterdam entwickelten die Architekten Foteini Setaki and Panos Sakkas eine neue Art, wie sie bereits genutztes Plastik sinnvoll einsetzen können. Sie gestalteten hochwertige Designermöbel mit dem 3D Druckverfahren. Sie sehen so elegant und detailliert aus, dass der Betrachter fast das CNC Drehen als Schöpfungsart dahinter vermuten möge. Aber nicht das CNC Drehen zeichnet sich verantwortlich, sondern ein überdimensionierter 3D-Drucker. So verbindet das Künstlerteam eigentlich drei wichtige Aspekte:

  1. Recycling von alten Plastikmüll
  2. Gestaltung von Möbeln
  3. Individuelle Kreativität, die in Einzelstücken zu finden sind

Adidas geht als Beispiel voran

In eine ähnliche Kerbe schlagen der Sportbekleidungshersteller Adidas, sowie das Institut Parley for the Oceans. Denn sie stellen Turnschuhe in einer ganz eigenen Linie her, die aus Meeresmüll stammen. Ebenso kreierten sie vollständig Adidas-Trikots aus recyceltem Plastikgarn für Real Madrid und Bayern München. Das erinnert schon fast an jene Zeiten, in denen Recyclingpapier entstanden ist und Einzug in das Supermarktegal für eine breite Masse eingehalten hat.

Das Interessante ist zudem, dass die Zulieferkette für Adidas schier unendlich zu sein scheint. Das Material ist leicht zu bekommen, günstig und eben in Mengen vorhanden, die nun sinnvollerweise in etwas Nützlichem transformiert werden kann. Zusätzlich wird der Müll so entfernt, sodass er keinen Raum mehr auf den Müllhalden einnimmt. Die neue Nutzung schafft also Platz und schützt vor klimaschädlicher Produktion neuer Kunststoffe.

Transformation von Kunststoff

Eine revolutionäre Entdeckung und Verwendung von sonst giftigen Stoffen haben australische Forscher der Murdoch University gemacht. Sie transformierten giftige Salze wie das Oxalat zu Biokunststoffen. Dieses Oxalat fällt bei dem Aufbereitungsprozess von Bauxit zu Aluminium an. Bisher konnte die Aluminiumindustrie solche giftigen Stoffe nicht weiterverwenden. Dies scheint nun anders zu werden. Beim Transformationsprozess helfen Bakterien, die in Kläranlagen bereits aktiv sind. Sie produzieren Bioplastik, indem sie Kohlenstoff als wichtigen Bestandteil von Kunststoff von anderen und ungefährlicheren Stoffen trennen. Beide bleiben nach der Umwandlung übrig. Das neuartige Bioplastik soll dann in der Biomedizin mittels eines 3D Druck Service für Nahtmaterial oder Stents genutzt werden.

Diese Transformationsmöglichkeit öffnet der Wissenschaft nicht nur die Augen, sondern gleichzeitig das Feld neuer Möglichkeiten. Denn es gibt circa 95 bis 99% an Bakterien weltweit, die bisher noch unbekannt und ebenso deren Funktionen unerforscht sind. Und somit ist deren Potential für die Plastikbeseitigung und -transformierung ebenso unbekannt. Das gibt Hoffnung, dass das Mikro- und Makroplastik-Problem doch noch gelöst werden kann.

Auf folgenden Seiten erfahren Sie mehr zum Umweltschutz mit 3D-Druck und den Möglichkeiten von Recycling mit Hilfe der 3D-Drucktechnologie.

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