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Geschäftsidee „Cosyflex“: Britisches Unternehmen produziert Unterwäsche mit dem 3D-Drucker

Das britische Unternehmen für Bekleidung Tamicare hat nach eigenen Angaben ein 3D-Druckverfahren entwickelt mit dem es möglich ist unter Verwendung der Grundmaterialien Latex und Baumwollfasern Unterwäsche mit dem 3D-Drucker herzustellen. Form und Farbe sind veränderbar. Wir stellen die Unterwäsche aus dem 3D-Drucker einmal vor und betrachten die betriebswirtschaftlichen Aspekte der Geschäftsidee.

Cosyflex Schlüpfer
Abb. 1: Cosyflex – die Unterwäsche aus dem 3D-Drucker des britischen Unternehmens Tamicare. Die Form der Unterwäsche ist veränderbar (Bild © // tamicare.com).

Cosyflex nennt die Gründerin des britischen Unternehmens Tamicare Tamar Giloh ihre neu entwickelte Unterwäsche aus dem 3D-Drucker. Neben den Ausgangsmaterialien Latex und Baumwollfasern wird ein dehnbares, biologisch abbaubares Gewebe eingesetzt, welches unter Verwendung verschiedener Materialien mit Hilfe eines 3D-Spezialdruckers hergestellt wird. Die Ausgangsmaterialien würden nach Angaben von Tamicare schichtweise aufgesprüht.

Als Eigenschaften wird der Cosyflex Unterwäsche vor allem Elastizität und Atmungsaktivität zugeschrieben. Theoretisch sind nach Herstellerangaben alle denkbaren Farben für die Unterwäsche möglich. Auch verschiedene Muster und Formen können je nach Belieben hergestellt werden.

Mass Customization als Goldgrube für Tamicare?

Betrachtet man die Idee von Tamicare mit der Unterwäsche aus dem 3D-Drucker einmal aus betriebswirtschaftlicher Sicht, eröffnen sich für das britische Unternehmen möglicherweise äußerst lukrative Möglichkeiten die Umsätze zukünftig in die Höhe zu treiben. Der große Vorteil der 3D-Drucker liegt in der Flexibilität und Geschwindigkeit bei der Veränderung der Produkte. Das schreit förmlich nach Mass Customization. Zur Erklärung: Mass Customization bezeichnet im deutschen die Kundenindividuelle Massenproduktion. Bekannt dürfte Mass Customization aus dem Bereich der verschiedenen Foto-Dienstleister im Internet sein („Gestalte deiner eigene Fotoleinwand“) oder – um ein erfolgreiches Beispiel aus der Bekleidungsindustrie zu nennen – die Beauftragung und Anfertigung von Maßanzügen über das Internet.

Kunden könnten sich beispielsweise über einen Online-Konfigurator ihre Unterwäsche nach Belieben zusammenstellen. Farbe, Form, Größe. Mehr Latex oder lieber doch Baumwolle. Tamicare, welche das Patent auf das innovative 3D-Druckverfahren besitzen dürfte, würde die individuell-gestalte Unterwäsche nach Kundenwunsch in kürzester Zeit mit dem 3D-Drucker erstellen und versenden. In wie weit Tamicare für die Cosyflex-Unterwäsche den Einsatz von Mass Cutomization plant ist uns nach jetzigem Stand unklar. Auch ob Tamicare das Patent auf das 3D-Druckverfahren für Kleidung besitzt oder nicht. Klar ist aber, dass die Entwicklung des druckens von Kleidung mit dem 3D-Drucker interessant bleibt zu beobachten. Daher haben wir für Euch eine passende Themenseite eingerichtet, über die Ihr den Entwicklungen folgen könnt (zur Themenseite…).

Was ist Eure persönliche Meinung über Cosyflex? Die Form der Schlüpfer ist ja veränderbar (siehe Abbildung 1) 😉 Wie seht ihr die ökologischen Aspekte? Welche weiteren betriebswirtschaftlichen Möglichkeiten könnte es mit den 3D-Druckern noch geben? Diskutiert mit uns auf Facebook, Google+ oder im Kommentarbereich unter dem Artikel.

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